"Hand in Hand"

Schönes und Nützliches zum kleinen Preis im Second-Hand-Laden in Thingers

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Gabriele Reichert mit einer trendigen Stofftasche, hergestellt aus einem alten T-Shirt. Ludmilla (Mitte) und Galina (re.), sowie die anderen Ehrenamtlichen, haben den Knoten raus und fertigen die ebenso coolen wie robusten Beutel mit Freude und am laufenden Band.

Kempten - Eine Fundgrube für Schickes von Kopf bis Fuß, für Jung und Alt, Groß und Klein ist der Second-Hand-Laden „Hand in Hand“ im Kemptener Stadtteil Thingers. Für kleines Geld kann man in dem Geschäft nicht nur gut erhaltene Kleidung und Schuhe sondern noch viel mehr kaufen: zum Beispiel Geschirr und Gläser, technische Haushaltsgeräte, die noch gut in Schuss sind, ja sogar Wolle, aber auch Spielsachen und Bücher. „Selbst mit einem Fingerhut konnten wir einer erstaunten Kundin weiterhelfen“, freut sich „Hand in Hand“-Projektleiterin Gabriele Reichert.

Der Second-Hand-Laden ist einer von mehreren Bereichen unter dem Dach des eingetragenen Vereins Ikarus Thingers, der sich mit Integration, Kultur sowie Sport das Formen einer Gemeinschaft des im Norden von Kempten liegenden Stadtteils auf die Fahne geschrieben hat. 

Das Second-Hand-Geschäft befindet sich im Thingerstreff (Im Thingers 28-30) im ehemaligen Schlecker-Laden. Um das interessante Warenangebot aufrechterhalten zu können, ist man bei „Hand in Hand“ auf vielseitige Warenspenden angewiesen, betont Gabriele Reichert. Abnehmer, die ihre finanzielle Bedürftigkeit nachweisen können, erhalten in dem Warenhaus auf die Listenpreise nochmals Rabatte. Zum Konzept des Second-Hand-Ladens gehört es, nicht zu verdienen, sondern zu helfen. Einkaufen kann dort jeder.

25 Frauen aus verschiedenen Ländern engagieren sich ehrenamtlich bei „Hand in Hand“, das weit mehr ist als ein Geschäft. Immer wieder kommen aus diesem Kreis interessante Anregungen. Neueste Innovation: T-Shirts, die man nicht mehr tragen möchte, werden mittels Schere in einer gekonnten Schnitttechnik und stabiler Verknotung in ebenso coole wie robuste Stofftaschen umfunktioniert.

Der Clou dabei: die Taschen sehen nicht nur pfiffig aus, sondern sind eine sinnvolle Alternative zu Plastiktüten, die im Handel ohnehin peu à peu auf dem Rückzug sind. Die Idee ist nicht nur genial, sondern auch clever, findet auch Ikarus-Geschäftsführerin Susan Rothmayr.

Diese Stofftaschen, zwischenzeitlich haben fleißige Hände jede Menge davon gefertigt, will man nun in Umlauf bringen. „Wir könnten uns sehr gut vorstellen, dass heimische Geschäfte, Marktstände oder Kaufhäuser ihren Kunden zum Verstauen ihres Einkaufs die ebenso schönen

wie robusten Stofftüten anbieten“, so Rothmayr. Diese können von den Firmen bei „Hand in Hand, Second-Hand und mehr“ gegen eine kleine Spende bezogen werden. 

Kontaktaufnahme

unter Email: handinhand@thingers.de

oder per Telefon (0831/6

20 56 46).

Hildegard Ulsperger

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