Harte Arbeit

Aktuelle, zeitgenössische Kunst hat nicht unbedingt etwas mit galeristischem Denken zu tun. Installationen, „Performances“ und „Objekt Art“ gehen andere Wege. In dieser Richtung sind auch die Installationen anzusiedeln, die Daphne Kerber, Susanne Krämer und Karin Ringholz-Rank im Speicherturm und im beziehungsweise am Diebsturm seit einem Jahr vorbereiten.

Noch ist von allem nicht viel zu sehen. Die von den Firmen Edelrid, Veith-Allgäuer Bergstrumpf und Kimmerle gestifteten Materialien haben noch nicht alle ihren Platz gefunden. Das „Innenleben“ des Speicherturms, bestehend aus rund 100 Quadratmeter Stoff, einem Kompressor und noch nicht näher definierten Teilen, sind noch im Atelier. Viel Zeit hat das künstlerische Dreigespann gebraucht, um zunächst Zuschüsse aus Stiftungen und Fördermitteln aufzutreiben und auch die Volksbank Allgäu-West hat über den Adventskalender einen Teil der Unkosten übernommen. Nun aber steht dem Ereignis scheinbar nichts mehr im Wege: Die Eröffnung ist am Sonntag, 9. Mai, um 11 Uhr vor dem Diebsturm und über die Arbeit der Künstlerinnen spricht die Galeristin und Malerin Dorothea Schrade. Führungen und Erklärungen der Installation sind dann immer freitags um 16 Uhr und sonntags um 11.30 Uhr vorgesehen. Der Treffpunkt für die Führungen ist jeweils vor dem Speicherturm, der Unkostenbeitrag liegt bei drei Euro.

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