Harte Geduldsprobe für Pendler

Harte Zeiten für Pendler aus dem südlichen Landkreis: Noch bis Ende November bleibt die B19 nördlich der „Kaufmarktkreuzung“ in Richtung Kempten gesperrt. Wegen zahlloser Unfälle in der Vergangenheit und eine deutliche Überbelastung des wichtigen Streckenabschnitts soll dieser nun erweitert werden.

Die Umleitung erfolgt nach Auskunft des Staatlichen Bauamts Kempten ab der Anschlussstelle Waltenhofen über die A980 und die K6 nach Kempten. Der Verkehr von Kempten in Richtung Süden kann dagegen auf einer eingeengten Fahrbahn weiter fließen. Die Zu- und Abfahrt zum Kaufmarkt ist weiterhin möglich. Dagegen wird die Einmündung der Industriestraße für die Dauer der Arbeiten komplett gesperrt. Der Verkehr wird deshalb innerörtlich über die Plebennec Straße und den Ahornweg umgeleitet. Wegen der zahlreichen Unfälle in der Vergangenheit und der Überlastung der wichtigen Strecken – teilweise kam es zu Rückstaus bis zur Autobahnabfahrt – soll vor allem die Leistungsfähigkeit dieses zentralen Streckenabschnitts durch die Arbeiten erhöht werden. So sollen beide Knotenpunkte („Kaufmarktkreuzung“, Industriestraße) mit bedarfsgerechten Ampeln ausgerüstet werden, die mit der bereits vorhandenen Ampel an der AB-Auffahrt in „grüne Welle“ geschaltet werden. Außerdem sollen die jeweiligen Zufahrten zur B19 ausgebaut werden, sodass dadurch getrennte Aufstellflächen für Links- und Rechtsabbieger entstehen. Zwischen beiden Einmündungen wird ein Geh- und Radweg gebaut. Darüber hinaus sollen neue Verkehrsinseln nachgerüstet werden.

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