Hauptschulen verbünden sich

Eigenständigkeit bleibt

Schulrat Johann Fasser erläuterte, dass sich im Falle eines Verbundes für die Schulen kaum etwas ändert. Die Standorte seien fest zementiert und jede Schule bleibe selbstständig. „Der große Vorteil wäre jedoch, dass die vier Hauptschulen zur Zusammenarbeit verpflichtet sind“, so Fasser: „Das macht Mut, dass man Probleme schnell angehen kann.“ Fasser sprach sich für einen Mittelschulverbund aus und meinte, dass eine gemeinsame Linie allen Schulen helfen würde. Wie Mayer schilderte, sprechen sich die vier beteiligten Schulleiter, das Schulamt und die Stadtverwaltung für die Bildung eines Schulverbundes aus. Möglich wären jedoch auch Verbünde einzelner Schulen. Mit einem Zusammenschluss aller Hauptschulen werde Konkurrenz untereinander vermieden, sagte er. „Logistisch gesehen bleiben die Kinder jeweils an ihrer Schule. Wird aber ein berufsorientierter Zweig dort nicht angeboten, besuchen diejenigen, die diesen gewählt haben, an einem Praxistag pro Woche eine der anderen Schulen“, erklärte Mayer. Thomas Kiechle (CSU) war der Meinung, dass „unsere Hauptschüler“ die besten Voraussetzungen hätten und es an ihnen liege, diese Ausbildung wahrzunehmen. OB Netzer erläuterte, dass das Gesetz der Mittelschulen kommen wird und daher sollte man rechtzeitig das Konzept einführen, da man sonst ein weiteres Jahr warten müsste. Bei der Abstimmung waren alle bis auf die Grünen-Fraktion mit dem Mittelschulverbund einverstanden.

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