Zum Heiligen Abend in fröhlicher Runde lädt alljährlich die Diakonie ins Haus International

Eine Herberge, die allen offen steht

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Nach einer Weihnachtsgeschichte sangen Diakonie-Geschäftsführerin Indra Baier-Müller (auf der Bühne links) und Herr Pfeffer am Akkordeon noch Weihnachtslieder mit den Herbergsgästen.

Kempten – Ein glitzernder Weihnachtsbaum, festlich gedeckte Tafeln, ein fürstliches Mahl, Live-Musik zum Mitsingen der Weihnachtslieder und am Ende auch eine kleine Bescherung für jeden der gekommen war, um in der Herberge im Haus International den Heiligen Abend zu feiern.

Das jährliche Angebot der Diakonie ist schon seit rund 30 Jahren eine feste Größe in Kempten, das einmal mehr rund 120 Menschen gerne angenommen hatten. Von etwa „50 bis 60 Stammgästen“ weiß Diakoniemitarbeiter Rüdiger Leibfried, Leiter der für die Herberge zuständigen „Casa“. Viele kämen auch nur „ab und an“, darunter ganze Familien oder Alleinerziehende mit ihren Kindern, einsame Menschen, Paare, die nicht nur zu Zweit feiern wollen, und auch Menschen mit Migrationshintergrund. Bevor die rund 25 freiwilligen Helferinnen und Helfer gegen 19 Uhr das von Jürgen Krieger, Koch im Wilhelm-Löhe-Haus, gezauberte Putengeschnetzelte mit Spätzle servieren, gibt es zwischen fröhlichem Geplauder bei süßem Gebäck eine Weihnachtsgeschichte, gelesen von Diakonie-Geschäftsführerin Indra Baier-Müller. Und auch Herr Pfeffer am Akkordeon darf nicht fehlen, der wie jedes Jahr mit Liedern wie „Süßer die Glocken nie klingen“ oder „Ihr Kinderlein kommet“ für die passende musikalische Stimmung und Singlaune sorgt. Um die Bescherung kümmert sich der Kiwanis-Club Cambodunum, der wieder120 Päckchen mit Dingen für den täglichen Bedarf für die oftmals bedürftigen erwachsenen Gäste sowie 30 für Kinder gepackt hat und dessen Mitglied Karl Lechleiter – wie auch an diesem Abend – seit 30 Jahren dabei ist. Zudem haben vier Bäckereien ihre an diesem Tag nicht verkauften Backwaren gebracht, die in von den Helfern zusammengestellten, prall gefüllten Beuteln darauf warten von den Gästen mitgenommen zu werden. Nach der Bescherung herrscht schnell Aufbruchstimmung und die „Weihnachtsfamilie“ verabschiedet sich – bis vielleicht ja wieder im nächsten Jahr.

Christine Tröger

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