Die Heimzeitung feiert Jubiläum

Aktuell hat das Redaktionsteam des Freudental-Journals eine Umfrage verfasst, um das Journal noch besser an die Wünsche der Leser anpassen zu können. Das Team: Heimleiter Thomas Reuß (v.l.), Hannelore Blume, Karin Hartwig, Helmut Hojer,  dahinter Pfarrer Öder, DW-Geschäftsführer Wolfgang Grieshammer, Karl Windschild und Hans Mildebrath. Foto: moriprint

Die Schriftgröße ist ausreichend? Wie steht es mit dem Deckblatt? Wollen wir es zur Jubiläumsausgabe auffrischen? – Diese und andere Fragen beschäftigte jetzt das Redaktionsteam vom „Freudental-Journal“, der Heimzeitung vom Alten- und Pflegeheim Wilhelm-Löhe-Haus der Diakonie Kempten-Allgäu. Mit der bevorstehenden Herbstausgabe im Oktober feiert das „Blatt“ sein 25-jähriges Bestehen.

Mit einer Auflage von 350 Exemplaren erreicht das Freudental-Journal neben seinen Bewohner und Mitarbeitern immer wieder auch Angehörige und Gäste. Kurzweilige Berichte zu aktuellen Ereignissen, Gedichte, Jahreszeitengeschichten, Neues aus dem Löhe-Haus, Fortsetzungsreportagen, Glückwünsche und ein würdiges Totengedenken – all dies hat in dem inzwischen 16seitigen Magazin Platz. Um den Inhalt kümmert sich ein Redaktionsteam. Fast von Anfang an dabei sind DW-Geschäftsführer Wolfgang Grieshammer und Hans Mildebrath. Des Weiteren gehören zum Redaktionsteam Hannelore Blume, Karin Hartwig, Pfarrer Thomas Öder, Heimleiter Thomas Reuß und Helmut Hojer, der als ehemaliger Redakteur auch bei rechtlichen Fachfragen immer wieder Rat weiß. In diesen Tagen traf sich die Gruppe zur 250 Sitzung. Rund zwei Vortreffen sind pro Ausgabe nötig, nicht einberechnet werden die persönlichen Recherche- und Schreibarbeiten der „Freudental-Journalisten“. Pro Jahr gibt es fünf Ausgaben – eine zu Weihnachten und dann jeweils eine passend zu den Jahreszeiten. Ein gefaltetes DIN A5-Blatt war vor 26 Jahren der Auslöser für die „Freudentalrunde“ ab Herbst 1986. „Das Löhe-Haus war ja 1985 neu gebaut worden und damals gab es jeden Donnerstag ein buntes Programm. Das musste ja kommuniziert werden“, erinnert sich Grieshammer. „Daraus wurde dann die Heimzeitung.“ Lange Jahre waren an dem Heft die Heimbewohner sehr aktiv beteiligt. „Ein Bewohner hat eine Zeitlang immer Fortsetzungsgeschichten geschrieben, ein anderer hat uns seine Fotografien vererbt“, berichtet Heimleiter Reuß. Heute sei das schwieriger geworden, denn die verkürzte Aufenthaltsdauer sowie schwere Erkrankungen ließen solche Aktivitäten heute oftmals nicht mehr zu. Dennoch: „Gelesen wird das Journal gern!“ weiß er. Inzwischen wird die jeweilige Ausgabe nicht mehr selbst gedruckt sondern in einer Druckerei auf Hochglanz gebracht. „Das wertet das Journal, das inzwischen im DIN A4-Format präsentiert wird, noch mal auf“, freut sich Grieshammer. Eine kleine Vorschau auf die Jubiläumsausgabe: ein Rückblick auf 25 Jahre Freudentaljournal, Gedichte, Fotos vom Sommerfest im Heim und der neuen „Kegelbahn“ (mit einem digitalen Gerät werden die Kegeln auf eine Leinwand projiziert), ein Bericht über Sterbegeldversicherungen, den Schneider von Ulm und die Einweckzeit im Herbst.

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