Zu hoch gepokert

Die Bauverwaltung hat die Sanierung der Ludwigstraße zwischen Schumacherring und Scheggstraße auf das kommende Jahr verschoben. Das gab das Büro des OB in der vergangenen Woche bekannt. Der Grund dafür sind vor allem die zahllosen derzeit bereits betriebenen Baustellen in Kempten und die damit verbundenen Beeinträchtigungen des Verkehrs. Gebaut werden soll nun in den Osterferien.

Eigentlich sollte nach der Festwoche im Zuge des Konjunkturpakets II mit der Sanierung der Ludwigstraße begonnen werden. Im Rahmen der Arbeiten sollte die vielbefahrene Straße genau wie der Adenauerring einen lärmmindernden Asphalt bekommen (der KREISBOTE berichtete). Doch da derzeit quasi überall in Kempten gebaggert und geteert wird, hat die Bauverwaltung das Vorhaben nun abgeblasen. Ilse Lutter vom OB-Büro verweist in diesem Zusammenhang auf die vielen Baustellen in Kempten und die damit einhergehende Beeinträchtigung der Bürger. Ein weiterer Grund sei, dass die Baufirmen wegen der Ferien derzeit an die Grenzen ihrer personellen Kapazitäten stießen. „Die bauausführenden Firmen könnten die Maßnahme frühestens in der letzten Ferienwoche beginnen“, erläuterte Lutter. Das würde aber bedeuten, dass auch in der ersten Schulwoche noch gearbeitet werden müsste. „Erfahrungsgemäß ist die Verkehrsbelastung während der Schulzeit aber um ein Vielfachs höher als in der Ferienzeit“, so Lutter. Deshalb habe sich die Verwaltung entschieden, das Projekt zu verschieben. Start in den Osterferien Als neuer Termin sind nun die Osterferien im kommenden Jahr anvisiert. Die Kosten für die Sanierung werden auf 160000 Euro geschätzt. Der Großteil kommt aus dem Konjunkturpaket II.

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