Hochaktive Vereinsmitglieder

ADFC hat auch 2019 viel vor

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Kreisvorsitzender Tobias Heilig leitete die Mitgliederversammlung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs.

Kempten – Die klassischen Tagesordnungspunkte – Versammlungsleitung und Schriftführer wählen, Geschäfts- und Kassenbericht des Vorstands etc.

– der Mitgliederversammlung des ADFC Kreisverbands waren vom Kreisvorsitzenden Tobias Heilig bestens vorbereitet und konnten flott und reibungslos abgearbeitet werden.

Der Rückblick auf die Aktivitäten des Jahres 2018 ergab, dass die Aktiven des Vereins tatsächlich hochaktiv waren: Sie haben z. B. nicht weniger als 28 „Radverkehrsvorgänge“ der Stadt gemeldet. Das sind Gefahrenstellen, deren Entschärfung manchmal geschwind, oft aber recht zäh vorangehe. Die kritische Begleitung der dreimal jährlich stattfindenden Sitzungen des Verkehrsausschusses sowie der Beschlüsse des Arbeitskreises Radwege gehörten zu den Tätigkeiten der Mitglieder. Auch das Mobilitätskonzept der Stadt wurde im Sinne des Radverkehrs begutachtet. 

An vier Terminen fand eine „Critical Mass“-Radrundfahrt auf dem Programm. Dabei bilden mindestens 16 Leute einen sog. „geschlossenen Verband“ und haben dann als Pulk gewisse Vorrechte im Straßenverkehr. Die Standardangebote: Radbasare, Info-Stände, Radlerstammtische und Codierungsaktionen fanden auch 2018 regelmäßig statt. Und wie geht’s 2019 weiter? Die U.S.A-Touren (Unser Schönes Allgäu) werden fortgesetzt. Sie werden von qualifizierten Personen geleitet und führen stets zu besonderen Zielen. Die Ausbildung zur Tourenleitung wird vom Verband organisier t und finanziert – neue Leute gesucht! Es soll eine große Fahrraddemo, möglichst auf dem Ring stattfinden, ein E-Bike-Verleih zum Sonderpreis für Leute, die eine Schnupperfahrt mit dem Verein machen wollen, steht auf dem Plan und zudem, noch als Vision, E-Bike-Radelkurse für Seniorinnen und Senioren, evtl. in Zusammenarbeit mit dem Altstadthaus. 

Judith Tomaschek vom Vorstand, die sich seit drei Jahren mit dem Thema Lastenfahrrad beschäftigt, will auch 2019 an der Sache dranbleiben. Zwei Monate lang konnte so ein Universaltransportmittel (Preis ca. 4500 Euro) kostenlos ausgeliehen werden und wurde sehr stark nachgefragt. Weil die Finanzierung solcher Pilotprojekte schwierig sei und die Zuschüsse der Stadt nicht ausreichend sind, zeigte sie sich allerdings wenig optimistisch. Infos über den Verein, aktuelle Termine etc. unterinfo@ adfc-kempten.de und www.adfc-kempten.de

Vorstandsmitglied Josef Böck ist überzeugt: Fahrradcodierungen sind sinnvoll! Dabei wird ein wetterfestes Etikett mit dem Code auf den Rahmen des Fahrrads geklebt. Der Code enthält die personifizierten Daten des Eigentümers oder der Eigentümerin. Das gut sichtbare Code-Etikett schreckt vom Diebstahl ab! Sollte das codierte Fahrrad doch mal verschwinden und irgendwo auftauchen, können Polizei und Fundämter das „Findelkind“ wieder zurückgeben. Laut Böck werden etwa 80 Prozent des Diebesguts gefunden und schließlich versteigert. Bei entsprechender Kennzeichnung könnten die Fahrräder der bestohlenen Person problemlos wieder zugeführt werden. Die Codierung ist einfach und preiswert und an jedem Stammtisch des adfc möglich. Wer sein Fahrrad codieren lassen möchte, sollte allerdings vorher Bescheid geben. Für Mitglieder ist sie kostenlos, Nichtmitglieder zahlen 10 Euro, Schüler und Schülerinnen nur 6 Euro.

eb

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