Hochland-Sozialplan steht

Die Verhandlungen zwischen Arbeitnehmervertretern und Unternehmensleitung der Hochland Deutschland GmbH über einen Sozialplan für die Mitarbeiter des Hochland-Werks in Kempten konnten Ende vergangener Woche abgeschlossen werden. Die Einigung kam in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zustande und umfasst vor allem zwei Kernelemente.

Nach Angaben von Hochland wird zum 1. Februar für die Laufzeit von einem Jahr eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft gegründet. In enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit bietet sie den rund 70 Mitarbeitern individuell zugeschnittene Qualifizierungsmaßnahmen. Professionelle Unterstützung bei Bewerbungen soll den Betroffenen helfen, möglichst schnell wieder eine Anschlussbeschäftigung zu finden. Darüber hinaus wurde während der Verhandlungen ein Sozialplan beschlossen, der den Betroffenen eine Abfindung und weitere begleitende Leistungen seitens des Arbeitgebers garantiert. Die gesamten Leistungen aus Sozialplan und Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft entsprechen im Durchschnitt einem gesamten Jahresgehalt, teilte das Unternehmen mit. „Wir bedauern außerordentlich, dass wir das Werk in Kempten schließen müssen", betonte Thomas Brunner, Geschäftsführer der Hochland Deutschland GmbH. „Wir sind aber überzeugt, mit dieser Regelung und dem Paket an Maßnahmen jedem Mitarbeiter eine gute Basis für die erfolgreiche Suche nach einer neuen Arbeitsstelle zu bieten." Wie berichtet, hatte die Hochland GmbH im vergangenen September bekannt gegeben, dass das Schmelzkäsewerk in Kempten geschlossen werden muss.

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