Hochspannung pur

Wenn turbulent, dann richtig turbulent – so lässt sich das jüngste Rennwochenende für das Liqui Moly-Team Engstler am Sachsenring kurz und bündig beschreiben. Am Ende hatten die Allgäuer aber die Nase vorne.

Das Qualifying der ADAC-Procar war zunächst ein klare Sache für das Team aus dem Allgäu: Roland Hertner (50) auf der Pole-Position, gefolgt von Johannes Leidinger (23), Rustem Teregulov (42) und Florian Spengler (22). Allerdings wurde Hertner Strafversetzt, so dass er am Ende der Division 1 in Lauf 1 ging. Der erste Start am Rennsonntag sorgte für Nervenkitzel pur. Beim fliegenden Start kam es zu einer Kollision von mehreren Rennautos: mit darin verwickelt auch die BMW des Engstler-Teams. Für den Russen Rustem Teregulov bedeutete das das vorzeitige Aus. Außerdem kam es zu einem Rennabbruch und zu guter Letzt fing es auch noch leicht zu regnen an. Nichts desto trotz starteten Hertner, Spengler und Leidinger auf Slick. Die richtige Entscheidung: Spengler siegte, auf Platz zwei fuhr Hertner und auf Platz drei Leidinger ins Ziel. Der zweite Lauf versprach ebenfalls Spannung pur: Zur Startaufstellung hatten die drei Slicks auf ihren BMW, allerdings wurde der Regen stärker und alle drei kamen in die Box, um auf Regenräder zu wechseln. Danach startete eine Überholjagd wie aus dem Bilderbuch. Hertner kämpfte sich bis an die Spitze vor, Leidinger kam als zweiter der Division 1 ins Ziel und Spengler machte das Trio komplett. Auch im zweiten Lauf belegte das Team Engstler somit alle drei Podestplätze.

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