Hochspannung am Ring

Die ADAC Procar gastierte vor kurzem am Hockenheimring und bot Motorsport mit Spannung vom Feinsten. Roland Hertner vom Liqui Moly Team Engstler war als Tabellenführer zum Rennen gereist und konnte sich beim Qualifying die Startposition in der ersten Reihe sichern. Neben ihm: Teamkollege Johannes Leidinger. Florian Spengler startete von Platz drei und Rustem Teregulov von Platz fünf. Mit der grünen Ampel am Sonntag war das Rennen und damit der Krimi vom Hockenheimring eröffnet.

Hertner drehte sich in der ersten Spitzkehre und verlor dadurch seine Führung. Die übernahm zunächst Teamkollege Spengler, doch auch er hatte einen Dreher. Pech für Spengler, Glück für Leidinger. Er übernahm die Führung und konnte diese auch bis zum Ende des ersten Laufs verteidigen. Seine Teamkollegen schrieben derweil die weiteren Kapitel des Hockenheim-Krimis. Hertner kämpfte sich, nach seinem Dreher, Position für Position nach vorne und kam als Fünfter ins Ziel. Teregulov und Spengler lieferten sich spektakuläre Überholmanöver. Letztendlich belegte Spengler den dritten Platz vor Teregulov. Hohe Spannung Nach einer 15-minütigen Reparaturpause stand das zweite Rennen an. Auch hier wurde den Zuschauern Motorsport mit Spannung geboten. Leidinger verlor seine Führung, Hertner hingegen machte Plätze gut. Er kämpfte sich bis auf Rang zwei vor. Hinter ihm lag Leidinger auf Platz drei, gefolgt von den Teamkollegen Spengler und Teregulov. In dieser Formation fuhr das Allgäuer Team nach 20 Minuten Rennen ins Ziel ein. Für die ADAC-Procar ist nun erst einmal Pause: Das nächste Rennen findet am 17. und 18. Juli im holländischen Assen statt. Für das Liqui Moly Team aus Wiggensbach steht jedoch bereits am 19. und 20. Juni im belgischen Zolder das nächste Rennen an: Dann finden die Rennläufe der WTCC mit Franz Engstler selbst und Andrei Romanov statt.

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