Spannung bis zum Schluss

Hockey Classic der Sharks gegen Ulm/Neu-Ulm ist ein voller Erfolg

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Kempten – Die Sharks hatten zum großen Fest geladen und alle kamen. Sage und schreibe 2824 Zuschauer strömten zum Hockey Classic gegen Ulm/NeuUlm ins Kemptener Eisstadion.

Ulm/Neu-Ulm war bisher in 19 Spielen ungeschlagen und wollte das natürlich im letzten Spiel der Vorrunde beibehalten. Kempten als Tabellendritter war hochmotiviert, den Gästen von der Donau endlich die erste Saisonniederlage beizubringen. Und mit Vollgas starteten die Sharks vom ersten Bully weg ins Spiel. Auf der Stadionuhr standen gerade einmal zehn Sekunden, als Kurtis Kapitza mit einem Schlagschuss zum 1:0 von der blauen Linie das Stadion zum ersten Mal zum Beben brachte. Ohne großes Abtasten entwickelte sich ein Spiel mit hohem Tempo. Ulm zeigte sich unbeeindruckt von der frühen Sharks Führung und glich bereits in der fünften Minute durch den starken Dominik Synek aus. 

Das zweite Drittel begann wie das erste, mit einem schnellen Tor für die Hausherren. Adrian Kastel Dahl brachte seine Farben in der 22. Minute erneut in Führung. Kempten spielte nun wie entfesselt und erneut war es der Schwede, der kurz darauf das 3:1 erzielte. Das 4:1 durch Nikolas Oppenberger weitere drei Minuten darauf verwandelte das Stadion endgültig in ein Tollhaus. Nun versäumten es die Sharks jedoch, den Sack endgültig zuzumachen. Stattdessen brachten sie sich mit Strafzeiten selbst in Bedrängnis. Und die Gäste zeigten ihre große Stärke in dieser Saison, die Comeback Qualitäten. Zwei Tore in Überzahl brachten die Devils noch vor der Pause auf 4:3 zurück ins Spiel. Und auch im letzten Drittel waren es die Sharks, die erneut schnell trafen. Mit einem satten Hammer von der blauen Linie traf Roni Rukajärvi wieder zur Zwei-Tore-Führung. 

Kempten verwaltete nun clever das Ergebnis, vergaß aber erneut, die Vorentscheidung mit einem weiteren Treffer endgültig herbeizuführen. Stattdessen drängte Ulm massiv auf den Anschluss, die Schwaben wollten die drohende Niederlage unbedingt abwenden. Und tatsächlich, in der 59. Minute erzielten sie den 5:4-Anschluss. Robert Linke nahm daraufhin den Torwart vom Eis und nur 16 Sekunden später klingelte es erneut im Kasten von Danny Schubert: der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich. In der Verlängerung gab es Chancen für beide Mannschaften. Die mit Abstand größte vergab Patrick Weigant für die Sharks bei einem Konter mit zwei gegen null. Nur zehn Sekunden vor Ende der Verlängerung setzte er die Scheibe neben das Tor. Somit musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen und selbst hierbei ging es in die Verlängerung. 

Adrian Kastel-Dahl und Joshua Eckmann verwandelten ihre ersten Penaltys, während alle anderen vergaben, also ging es eins gegen eins weiter. Für die Devils trat erneut Eckmann an, doch diesmal parierte Schubert. Auf der anderen Seite verwandelte Kastel Dahl seinen zweiten Penalty und wurde somit zum Matchwinner eines absoluten Spitzenspiels, das alles bot, was sich ein Eishockeyfan nur wünschen kann. Noch lange feierten die Fans ihr Team überschwänglich. 

kb

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