Sanierung beginnt

Neue Wege durch den Park

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Die Wege im Hoefelmayrpark sollen auf Wunsch der Anwohner im Zuge der Sanierung ausgebaut werden.

Kempten – Die nachgebesserte Planung für die weitere Entwicklung des Hoefelmayrparks stellte Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann am Montagabend den Stadträten im Bauausschuss vor. Vor allem mehr Verbindungswege in dem Areal wünschen sich die Bürger. Diese werden sie auch bekommen: Einstimmig segnete das Gremium das Konzept ab. Umgesetzt werden soll es Schritt für Schritt nach Kassenlage.

Zumindest für den Ausbau des Wegenetzes sind aber bereits im Haushalt 2013 Gelder vorgesehen, betonte Wiedemann. Vor allem südlich des Jägerdenkmals fehlen Verbindungswege, erläuterte der Leiter des Tiefbauamts. Deshalb ist nach Diskussionen mit den Bürgern nun an der ostseitigen Hangkante mit einem entsprechenden Abstand zu den Wohnhäusern ein durchgehender Weg zwischen dem Fußweg Richtung Düwellstraße bis zum Alemannenweg vorgesehen. In Ost-West-Richtung ist zwischen Bolzplatz und Spielplatz eine Verbindung an den Gebirgsjägerweg geplant und der bereits bestehende Hauptweg zwischen Hermann-von-Barth-Straße und Gymnasium soll in der Mitte zusammengelegt und durchgehend asphaltiert werden. „Der Radweg wird vom Gehweg farblich abgetrennt“, sagte Wiedemann außerdem. Asphaltiert werden soll auch der derzeit nur gekieste Weg im nordwestlichen Bereich des Parks.

Weniger Gestrüpp

Um die Sichtachsen frei zu halten, soll nördlich des Sportplatzes und im Bereich der Hieberstraße das Gehölz entfernt werden. „Auch im Bereich des Verbindungsweges Vicariweg zum Park werden Gehölzbereiche gelichtet“, kündigte Wiedemann an. In erster Linie sollen bereits geschädigte oder kranke Bäume gefällt werden. Mit Hilfe eines Pflegekonzepts soll der Gehölzbestand künftig jederzeit gut in Schuss gehalten werden.

Neu gebaut werden soll in einem weiteren Schritt die Verbindung zwischen Vicariweg und Parkanlage. „Die bestehende Treppenanlage ist dringend sanierungsbedürftig“, betonte Wiedemann. Darüber hinaus soll der Höhenunterschied durch eine Rampe verkleinert werden.

Das Jägerdenkmal selbst bekommt eine neue Außenanlage mit einem verbesserten Sichtfeld und frischen Hecken. Außerdem sollen im gesamten Parkbereich zusätzliche Bänke für die Besucher aufgestellt werden.  Matthias Matz

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