Jetzt sind die Narren los!

"Hörnerwetzen" bei der Narrenzunft "Lachende Kuh"

+
Lachende Kuh.

Isny – Frank Müller, Vorsitzender der Isnyer Narrenzunft, hat auch in diesem Jahr zum traditionellen „Hörnerwetzen“ eingeladen und der Stall im Haldenhof war gut besucht. Immerhin feiert die Narrenzunft in diesem Jahr ihr 55-jähriges Bestehen

und da informierten sich einige Mitglieder schon gerne im Vorhinein über die Dinge, die auf sie zu kommen.

Erst einmal musste Müller aber seine Danksagungen loswerden. Radio Durach und die Brauerei Stolz für das Sponsoring, den zwölf Zunfträten für die Mithilfe beim Führen der Narrenzunft und ganz besonders auch Gabi Prestele, die ihm seit Jahren den Rücken freihält und dann auch allen Aktiven, die zu keinem Zeitpunkt bei Umzügen und Veranstaltungen über ihr Ziel hinausgeschossen sind.

Auch in diesem Jahr sind wieder neue Maskenträger dabei und da redet man am besten erst einmal über die „Häsordnung“ und erinnert auch die älteren Aktiven an die Art, wie man sich als Mitglied der Narrenzunft zu kleiden hat.

In diesem Jahr lag das Hörnerwetzen vor dem 6. Januar und da erst nach Dreikönig das Maskentragen erlaubt ist, waren nur drei als Vorbild für anderen in das Gewandt geschlüpft. Lachende Kuh, Stallhexe und Treiber zeigen kein Stück freie Haut und die Farben von Schuhen, Stulpen und Handschuhen sind vorgegeben. Müller bat auch darum, auf überflüssige Kinkerlitzchen am Häs zu verzichten und auch den Becher nicht einfach am Gürtel hängen zu lassen.

Zwischen dem 7. Januar (Umzug in Maierhöfen) und zum Abschluss dem 13. Februar (Umzug in Isny am letzten Tag der Fasnet) ist der detaillierte Plan im Internet nachzulesen und wurde zum Mitnehmen auf der Veranstaltung auch ausgelegt.

Einige Isnyer Termine aber doch gleich: Am 3. Februar sponsert der Kaufmarkt wieder die Aktion vor dem Gebäude. Das wird wieder eine fröhliche Veranstaltung, die jedes Jahr ein wenig Geld in die immer klamme Kasse spült. Der Rathaussturm wird in diesem Jahr eine „Open-Air“-Veranstaltung mit Narrengericht und Hexenzauber, der allein sich schon lohnen würde. Auf der Bühne vor dem Rathaus wird das Entstehen der „Lachenden Kuh“ recht dramatisch aufgeführt. Am Freitag, 9. Februar, ist von 14.30 bis circa 17 Uhr der Kinderball und am Abend ab 20 Uhr der He-Muh- Ball im Vorstadt Adler. Auch in diesem Jahr gibt es eine Narrenmesse. Die wird am Sonntag, 4. Februar, ab 9.45 Uhr in der Georgskirche abgehalten.Zu allen Veranstaltungen würde sich die Narrenzunft über ein „volles Haus“ freuen. Weiberball und Seniorenball sind in diesem Jahr wegen mangelnden Besucherzahlen gestrichen worden.

Am Isnyer Umzug hofft die Narrenzunft wieder auf passables Wetter und viele Zuschauer entlang der Straßen. Das Umzugsbändel ist Ausdruck der Verbundenheit mit dieser Art Brauchtum und ermöglicht dann immer wieder einiges an finanzieller Bewegungsfreiheit. Der Zunftmeisterempfang am Fasnet-Dienstag ist ebenfalls wieder im Vorstadt-Adler.

Ein wichtiger Punkt des Hörnerwetzens war auch die Ehrung langjähriger Mitglieder der Narrenzunft. In diesem Jahr wurden geehrt: Ute Stele für 35 Jahre Mitgliedschaft; Sabine Riedle für 30 Jahre, Lydia Bühr für 25 Jahre, Carla Imsel und Jörn Flory für 20 Jahre, Stefanie Schmidt, Leandro Müller, Mathias Holzer und Jasmin Fichtel für 15 Jahre, Mia Hackl, Yannek Münz, Johannes Stolz, Damian Weißenborn, Pamina Weißenborn und Virginie Weißenborn für zehn Jahre sowie Joel Haselbeck und Tobias Maushart für fünf Jahre. Die Hästrägerorden bekamen in diesem Jahr Petra Schmidt und Tobias Schädler. 

Manfred Schubert

Auch interessant

Meistgelesen

AWO Hort "Einstein" und Grundschule an der Sutt spielen bei den Schultheatertagen für Respekt und Freiheit
AWO Hort "Einstein" und Grundschule an der Sutt spielen bei den Schultheatertagen für Respekt und Freiheit
Ist Ihr Kind fit für das neue Schuljahr?
Ist Ihr Kind fit für das neue Schuljahr?
Mann stürzt von Leiter und stirbt
Mann stürzt von Leiter und stirbt
Randale in Asylbewerberunterkunft
Randale in Asylbewerberunterkunft

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.