Hofmann an der Spitze

Erfolgreich: Der Kemptener Dirk Hofmann. Foto: privat

Eine Goldmedaille, drei Silbermedaillen, zwei vierte und ein fünfter Platz sind die Ausbeute von sieben Starts des Kemptener Schwimmers Dirk Hofmann bei den Deutschen Meisterschaften „Kurze Strecken” der Masters in Dortmund. Im 50-Meter-Becken des Stadionbades wurden diese Meisterschaften mit über 2500 Starts mit Schwimmern aus über 300 Vereinen veranstaltet.

Da die Wettkämpfe auf Ende August terminiert wurden, musste Hofmann allein antreten, da seine Mannschaftskollegen im Urlaub weilten. In 200 Meter Lagen ging Hofmann (AK 40) nichts desto trotz mit der schnellsten Meldezeit, 2:33,44 min., ins Rennen. Sich seiner Chance bewusst, konzentrierte er sich besonders auf dieses Rennen. Die Konkurrenz im Griff, ging Hofmann selbstbewusst die 50 Meter Schmetterling in 29,58 sec. an und lag bereits nach der ersten Wende eine Länge vor den anderen. Lediglich ein Schwimmer konnte ihm folgen. Auf den anschließenden 50 Meter Rücken gelang es ihm den Vorsprung zu halten. Auf der Bruststrecke konnten sich die beiden bereits mit über zwei Längen Vorsprung absetzten. Auf der letzten Bahn gelang es dem Kemptener, sich mit einer halben Länge auch vom letzten Konkurrenten abzusetzen und diesen Abstand bis in das Ziel zu halten. Durch die Konkurrenz wurde das Rennen schneller als erwartet: 2:27,12 min. zeigte die elektronische Zeitnahme für Hofmann an, womit der erste Deutsche Mastertitel in seiner Laufbahn perfekt war. Beim nächsten Rennen hatte Dirk Hofmann eigentlich nur Christian Poswiat, der für die SG Wuppertal startet, zu fürchten. Diesen konnte er letztes Jahr in Bremen noch in die Schranken weisen. Für diesen Wettkampf hat sich der zweifache Olympiateilnehmer jedoch intensiv vorbereitet und verwies den Kemptener auf den zweiten Platz. Identisch war der Verlauf bei 50 Meter Brust, auf denen beide das Feld dominierten. Überraschender Vize In seiner ungeliebtesten Lage, Rücken, errang Hofmann überraschend über 100 Meter ebenfalls den Vizetitel und konnte sich zwischen den etablierten Rückenschwimmern einreihen. Ein vierter Platz auf 50 Meter Rücken folgte. Ein fünfter Platz über 50 Meter Kraul kam noch dazu. Der Abschluss erfolgte durch den Start in seinem siebten Rennen, den 100 Meter Kraul. Hier führte er das Feld mit einer halben Länge Vorsprung bei der 50-Meter-Wende zwar an, konnte das hohe Tempo aber nicht halten und belegte in 59,22 sec. den vierten Platz.

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