Hohe Patientenzufriedenheit

Für seine besonders hohe Patientenzufriedenheit ist das Klinkium Kempten-Oberallgäu vergangene Woche mit dem Qualitätssiegel der Techniker Krankenkasse (TK) ausgezeichnet worden. Damit ist das Kemptener Krankenhaus eins von 26 bayernweit, die für ihre überdurchschnittlichen Ergebnisse bei einer aktuellen Umfrage der TK unter ihren Versicherten diese Auszeichnung erhalten.

Befragt hat die TK ihre Versicherten vor allem hinsichtlich Zufriedenheit mit dem Krankenhaus, dem Behandlungsergebnis, der medizinisch-pflegerischen Versorgung, der Information und Kommunikation mit den Patienten sowie der Organisation und Unterbringung. Besonders bei der Zufriedenheit mit dem Behandlungsergebnis sowie bei Organisation und Unterbringunng lag das Klinikum Kempten mit 80,2 bzw. 74,6 Prozent jeweils mehr als zwei Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt, erläuterte Kathrin Heydrebreck, Sprecherin der TK im Allgäu, vergangenen Dienstag bei der Übergaqbe des Qualitätssiegels. „Kliniken, die sich für eine hohe Patientenzufriedenheit einsetzen, honorieren wir mit diesem Qualitätssiegel“, so Heydebreck. Für die Bewertung des Klinikums Kempten-Oberallgäu wurden rund 3600 Antworten von 153 Versicherten ausgewertet. Besondere Stärken hat die Einrichtung demnach bei der Sauberkeit und Zimmerausstattung. Auch gefiel den Patienten nach Heydebrecks Angaben, dass sich die Pflegekräfte viel Zeit für sie nahmen. „Ein Punkt, den man besonders hervorheben kann“, so die TK-Sprecherin. Lob an Mitarbeiter Dr. Herbert Müller, ärtztlicher Direktor, gab die Auszeichnung an die Mitarbeiter weiter. „Alle Mitarbeiter in diesem Haus sind an dieser Leistung beteiligt“, sagte er. Pflegedirektorin Susanne Kern sagte hingegen: „Ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Prokuristin Petra Zarbock ging hingegen auf die Schwächen ein, die die Befragung zu Tage brachten. Demzufolge bestehe noch Verbesserungsbedarf bei der Kommunikation zwischen den Berufsgruppen, also Ärzten und Pflegern, und zu den Patienten. „Der Patient will nicht doppelt kommunizieren“, erklärte sie. „Da müssen wir mehr erklären“, mahnte sie.

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