Ideale Vernetzung

Dr. Kajetan Müller (v.l.), der neue Büroleiter des Kemptener Fraunhofer-IVV, Lothar Zapf (ZLV), Kemptens OB Dr. Ulrich Netzer, Christian Traumann (GF Multivac), Markus Brehm (Vorsitzeder IHK Regionalversammlung), Klaus Fischer (Allgäu Initiative/Regionalgeschäftsführer IHK) und Prof. Horst-Christian Langowski (Fraunhofer-IVV) eröffnen die neuen Büroräume in der Ignaz-Kiechle-Straße. Foto: Dathe

Neben dem Zentrum für Lebensmittel- und Verpackungstechnologie ist nun auch das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) in der Ignaz-Kiechle-Straße eingezogen. Am vergangenen Dienstag fand die Eröffnungsfeier statt.

OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) würdigte die Entscheidung des Fraunhofer-IVV als „wichtigen Schritt für die Region“. Standorte würden immer stärker im Wettbewerb stehen. Daher sei es wichtig, ein Profil zu entwickeln. Lebensmittel und Verpackung seien alte Stärken der Region, sagte er. So sei es gut, dass sich diese nun stärker am Ort vernetzen. Im Forschungsbereich bestünde allerdings noch Aufholbedarf. Das Fraunhofer-IVV und der neue Studiengang Lebensmittel- und Verpackungstechnologie an der Hochschule in Kempten helfen seiner Ansicht nach, in diesem Bereich aufzuholen. Prof. Horst-Christian Langowski, Leiter des Fraunhofer-IVV, erläuterte, dass die Region eine gute Basis im Bereich Lebensmittel und Verpackung aufweist. Im Allgäu hat sich die Verpackungswirtschaft mit derzeit rund 7000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von etwa zwei Milliarden Euro zu einer echten Wachstumsbranche entwickelt. Die Region zählt in diesem Bereich zu den führenden Industriestandorten in Europa. Alle beteiligten Unternehmen könnten nun mit dem ZLV, der Hochschule,mit dem neuen Studiengang „Lebensmittel- und Verpackungstechnologie“, der Muva und jetzt auch dem Fraunhofer-IVV auf ein professionelles Dienstleistungsnetzwerk für Grundlagenthemen zugreifen, so Langowski. „Die gesamte Wertschöpfungskette Lebensmittel, Verpackung, Verpackungsmaschine, Distribution und Handel einschließlich der Kreislaufwirtschaft wird im Kompetenzzentrum ZLV in idealer Weise vernetzt“, erklärt Lothar Zapf Geschäftsführer der ZLV. Für die beteiligten Unternehmen würde in den Bereichen Innovation, Aus- und Weiterbildung, Konformität, Ökologie / Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit ein generiert. Der Verein hat derzeit 32 aktive Mitglieder aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette. Die hier am Standort gute Kooperation zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik trage zum künftigen Erfolg der Mitgliedsunternehmen bei, so Zapf. Das neu Büro in Kempten befindet sich bei der Muva. Hier hat bereits das Zentrum für Lebensmittel- und Verpackungstechnologie (ZLV) seine Geschäftstelle im Juni 2010 eingerichtet. Die Infrastruktur der Muva, einem mittlerweile bundesweit bedeutenden Labor- und Dienstleistungszentrum, bietet ideale Voraussetzungen. Außerdem wird hier bereits ein umfassendes Spektrum an Analyse-Dienstleistungen für Lebensmittel und Verpackung, sowie Seminare und Schulungen angeboten.

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