Image-Kampagne für das Produkt Naturstein

Der neue Vorstand der Bildhauer- und Steinmetzinnung Südschwaben: Beisitzer Matthias Schleich (v.l.), Beisitzer und Lehrlingswart Thomas Schröder, stellvertretender Obermeister Christopher Probst, Obermeister Uwe Jocham, Beisitzer und Landesinnungsmeister Hermann Rudolph und Beisitzer Ludwig Schütz. Foto: privat

Der Naturstein ist ein sehr hochwertiges Produkt und zum Beispiel mit seiner hervorragenden Öko- bilanz bestens geeignet für nachhaltiges Bauen. Als solches wird er allerdings noch viel zu wenig wahrgenommen, beklagten anlässlich der Jahresversammlung der Bildhauer- und Steinmetzinnung Südschwaben in Kempten jetzt die Mitglieder. Doch genau an diesem Punkt will der Bundesverband ansetzen, berichtete Hermann Rudolph, der bisherige stellvertretende Innungsobermeister und seit kurzem Landesinnungsmeister. Die Öffentlichkeitsarbeit rund um den Naturstein soll wesentlich verstärkt und eine Image-Kampagne unter dem Slogan „Jedes Stück ein Unikat“ gestartet werden.

Wichtigster Tagungsordnungspunkt der Jahresversammlung waren die Neu- wahlen. Obermeister Uwe Jocham (Durach) erklärte sich bereit, sein Amt, das er bereits seit 1994 innehat, für eine weitere Periode auszuüben und wurde auch einstimmig gewählt. Hermann Rudolph (Obergünzburg) stellte sich aufgrund seiner hohen Belastung als Landesinnungsmeister nicht mehr als stellvertretender Obermeister zur Wahl. Hier stellte sich der bisherige Schriftführer Christopher Probst (Füssen) zur Verfügung, den die Mitglieder ebenfalls einstimmig wählten. Rudolph erklärte sich jedoch bereit, die Innung weiterhin als Beisitzer zu unterstützen. Die weiteren Beisitzer sind Thomas Schröder (Türkheim), Ludwig Schütz (Memmingen) und Matthias Schleich (Oberstdorf). Thomas Schröder ist auch weiterhin Lehrlingswart. Das Thema Ausbildung nahm auch einen breiten Raum ein. Hermann Rudolph stellte zur Diskussion, ob man nicht das bisherige Ausbildungssystem generell in Frage stellen und auch die Berufsbilder weiterentwickeln und eventuell abändern sollte. „Das Image unseres Berufs muss sich verändern“, betonte er. Es gelte, mehr Anreize für Auszubildende zu schaffen, war die Meinung aller Anwesenden, denn „wir benötigen mehr eigenständige Facharbeiter“. Neue Mitglieder gewinnen Rudolph gab einen breit gefächerten Überblick über seine ersten Aktivitäten als Landesinnungsmeister und seine Ziele, die als Wesentliches zum Inhalt haben, mehr Berufskollegen dazu zu bringen, die Innungen als wichtige Interessenvertretungen wahrzunehmen. Die Innung Südschwaben sei noch relativ gut aufgestellt, wusste auch Obermeister Uwe Jocham zu berichten. Dennoch müsse man sich intensiv um die Gewinnung neuer Mitglieder bemühen, um entsprechend stark zu sein. Von einer starken Innung seien viele Vorteile, von denen alle Betriebe profitierten, abhängig, machte er klar. Gottfried Voigt, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Kempten und der Innung, informierte über wichtige Entscheidungen, insbesondere zum Arbeitsrecht. Er riet dazu, im Zweifelsfall die Innung oder Kreishandwerkerschaft zu kontaktieren. Dort sei man immer gerne mit Auskünften und gutem Rat behilflich. Abgerundet wurde die diesjährige Jahresversammlung durch den Vortrag „Naturstein in der Gebäudesanierung“ von Dipl.-Ing. (FH) Detlev Hill.

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