Magenreuter und Fehr besuchen Brauerei Stolz

Bier im Mittelpunkt

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Im Rahmen des Firmenbesuchs wird auch die Abfüllanlage mit ihrer Technik erklärt. Unser Bild zeigt Claus Fehr (v.l.), Hans Stolz, Bürgermeister Rainer Magenreuter, Johannes Stolz und Josef Stolz (leicht verdeckt).

Isny – Bürgermeister Rainer Magenreuter und der Leiter des Bauamts und Zuständiger für die Stadtentwicklung, Claus Fehr, haben sich jetzt im Rahmen ihrer Firmenbesuche bei der Brauerei Stolz über den Stand der Dinge informiert und mit Hans, Josef und Johannes Stolz ein intensives Gespräch geführt.

Da ging es nicht nur um die Brauerei Stolz, sondern auch allgemein über die Lage der kleineren Brauereien in der Region und in Baden-Württemberg. Der Besuch begann mit einem Rundgang durch die Räume der Brauerei vom Sudhaus über die Gärungsräume, die Kühltanks und die Abfüllanlage. Claus Fehr und Bürgermeister Magenreuter konnten sich so einen Überblick über die Produktionsvorgänge verschaffen und stellten fest, dass hier effektiv und umweltschonend gearbeitet wird. Jeder der drei Brauer hat seinen speziellen Bereich, in dem er sich zuhause fühlt und seinen Beitrag zum Ganzen liefern kann. 

Während Hans Stolz im Sudhaus die Erklärungen abgibt, ist es Josef Stolz, der über Finanzen, Marketing, Logistik und Zukunftsaussichten spricht. Der Dritte im Bunde, Johannes Stolz, kümmert sich um die Qualitätssicherung bei Abfüllung und Fertigstellung. Die ganze Familie ist beteiligt. Direktverkauf, Auslieferung und Kundenbetreuung wird oft zusammen bewerkstelligt. 

Auch im vergangenen Jahr gab es für die Brauerei Stolz eine ganze Reihe von Veranstaltungen, die sich meist im Jahresablauf wiederholen und zum Ablauf der Ereignisse in Isny einfach dazu gehören. Das waren das traditionelle Kinder- und Heimatfest, der Bieranstich des Jahresbieres, die Beteiligung an den Sommerfesten der Vereine und der Stadt im Park am Kurhaus und vieles mehr. 

Bieranstich im März 

In diesem Jahr findet der Märzen-Bieranstich in Isny statt. Es handelt sich dabei um ein Fest, zu dem alle neun „Brauer mit Leib und Seele“ aus Baden-Württemberg mit einem Fass ihres Bieres anreisen und am 19. März um 19 Uhr im Adlersaal in der Vorstadt in einem festlichen Rahmen ihre Produkte verkosten lassen werden. Der Konkurrenzkampf auf dieser Ebene hält sich in Grenzen und regionale Produkte aus den Brauereien werden gerne angenommen. 

Die schlaflosen Nächte, von denen Josef Stolz sprach, handeln eher von der weiteren Entwicklung in der Innenstadt, den noch ausstehenden Entscheidungen und eventuellen negativen Entwicklungen für die angesiedelte Gastronomie. „Isny ist nicht Memmingen oder Leutkirch und was dort möglich ist, kann hier zu Fehlentwicklungen führen und alle Gastronomiebetriebe der Innenstadt betreffen“, sagte er. 

Befragt, wie sich die Brauerei Stolz weiter entwickeln wird, war sein Kommentar eher verhalten: „Wir haben im Innenstadtbereich schon länger Überlegungen angestellt, aber jetzt warten wir erst einmal ab.“ Den Isnyern und ihren Gästen sind die Biere der Brauerei Stolz durchaus ein Begriff. Ob Weizen, Pils, Export oder Zunftbier dunkel, den nicht alkoholischen Getränken und über das Jahr vereilt eine Reihe von Brau- Spezialitäten werden angeboten und auch im Sponsoring ist die Brauerei ein verlässlicher Freund vieler Vereine.

Manfred Schubert

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