Insel kommt

In die Wirlinger Straße wird im kommenden Jahr eine Verkehrsinsel eingebaut. Auf Antrag von Thomas Hartmann (Grüne/FL) prüfte das Tiefbauamt zusammen mit Polizei und Verkehrsbehörde verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel den Einbau von Querrillen wie auf der Autobahn, um den Verkehr auf der Straße einzubremsen.

Hartmann erklärte, dass sich auf der einen Straßenseite eine Siedlung befände, auf der anderen ein Bolzplatz. Die Kinder müssten zum Bolzplatz immer die Straße überqueren, auf der viele Autofahrer zu schnell fahren würden. Laut Baureferentin Monika Beltinger kam man jedoch zu dem Schluss, dass an dieser Stelle einzig eine Verkehrsinsel wirksam sei. Dadurch wird der Fahrbahnverlauf geändert, was die Autos abbremst. 70000 Euro wollte man dafür für 2011 bereitstellen. Stadträtin Hildegard Greiter (CSU) und Alexander Hold (FW) waren sich jedoch einig, dass der Einbau der Insel nicht geschoben werden dürfe. „Entweder ist eine Maßnahme wünschenswert oder notwendig“, so Hold. Und wenn sie notwendig sei, dann müsse man sofort, also 2010, handeln. Greiter teilte diese Meinung. Erwin Hagenmaier (CSU) dagegen bemängelte, dass die Straße erst vor zwei Jahren neu gemacht wurde und sie jetzt wieder umgestaltet werde. Für die Sicherheit unterstütze er jedoch den Antrag. Die Mitglieder des Ausschusses einigten sich darauf, dass die Mittel für den Einbau der Verkehrsinsel bereits für 2010 bereitgestellt werden.

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