Verschiedene Ideen

Modelle präsentiert

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Die Computersimulation zeigt, wie es im Bereich des Marktplatzes künftig aussehen könnte.

Isny – Claus Fehr, verantwortlich für die Entwicklung in der Altstadt Süd, konnte sich jetzt erst einmal ein wenig zurücklehnen und es den Investoren überlassen, dem Gemeinderat die aktuellen Planungen zu präsentieren.

Auch viele interessierte Bürger und Kritiker der bisherigen Entwicklung waren gekommen.

Wer da nun seinen Hut in den Ring wirft, ist schnell berichtet: das sind zum ersten die Co Ord Plan GmbH aus Hergatz, zum zweiten die IVG GmbH aus Leutkirch, zusammen mit der Brefa GmbH aus Woringen, und zum dritten die K&S GmbH aus Memmingen, zusammen mit Barfüßer Allgäu. Bürgermeister Rainer Magenreuter bedauerte, dass nicht alle drei Konzepte zur Ausführung gebracht werden konnten, aber dafür reichte der Platz nicht aus. Etwas in den Hintergrund gerückt ist im Augenblick die Familie Kaufmann (Gasthaus Bären), die seit längerem ein Bettenhaus im hinteren Teil geplant haben. Eines ist jedoch sicher: egal welches Konzept nun zum Tragen kommt, dieser Teil Isnys wird sich von Grund auf verändern und die örtliche Gastronomie gleich mit.

Was aber geschieht nun in der nächsten Zeit? Die Vorstellung im Gemeinderat war Stufe eins und danach beginnt ganz straff die Fraktionsarbeit. Ein Termin für eine Bürgerversammlung muss gefunden werden, der zeitnah die Bürgerinformation ermöglicht, wie die Stadtverwaltung erklärte. Das ist dann keine Zukunftswerkstatt für neue und noch einmal andere Ideen, sondern das Vorbereitung der Entscheidung, welches der drei Modelle den Zuschlag erhalten soll. Diese Entscheidung fällt aller Voraussicht nach noch im November, denn im Februar spätestens sollen die Verträge unterzeichnet werden. Dann beginnt die heiße Phase für den Stadtteil und die Archäologen sind im Ausgrabungsfeld drei hoffentlich auch rechtzeitig fertig.

Nicht in den vorgestellten Konzepten ist der Platz hinter dem Hallgebäude und dem Blaserturm. Der große Parkplatz wird dann ebenfalls „Geschichte“ sein, denn auch dort werden die Archäologen noch Ausgrabungen vornehmen. Die Bebauung hinter dem Hallgebäude wird ebenfalls in eine weitere Phase eintreten, aber unabhängig vom jetzigen Konzept geplant.

Ob nun Planung mit einem Sortimenter aus dem Lebensmittelbereich, Barfüßer-Hausbrauerei mit angegliedertem Hotel und Straßenkaffee mit jeweils 150 bis 200 Plätzen im Innen- und Außenbereich – wer wagt da schon eine schlüssige Prognose? Claus Fehr machte deutlich: „Einen Bestandschutz im Wettbewerb gibt es nicht und was nun entschieden wird, gilt für die nächsten Jahrzehnte zumindest. Wir haben eine großartige Chance für die Gestaltung der Innenstadt und das ist nun mal der Grund für die zögerliche Verhandlung in der letzten Zeit.“

Pläne ausgestellt

Ein Bild von den aktuellen Planungen können sich die Isnyer bei einem Besuch im Foyer des Bauamtes im Rathaus machen. Dort sind die Pläne ausgestellt, die dann auch bei der Bürgerversammlung zur Verfügung stehen. Auch die Randgebiete sind aktiv überplant. Wahrscheinlich wird der Umbau am oberen Graben in der nächsten Gemeinderatssitzung abgesegnet. Gebaut wird allerdings erst im Frühjahr 2014.

In allen Konzepten wird die Öffnung des Stadtgrabens favorisiert und das Haus Schlagentweith in der Bergtorstraße scheint nun auch einen neuen Besitzer zu bekommen, wenn die Stadtverwaltung als Besitzer dazu grünes Licht gibt.

Manfred Schubert

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