Knirpse im Storchenparadies 

Isny freut sich über viele Jungstörche und brütende Paare 

Störchin Ursula auf dem Rathauskamin mit einem ihrer drei Jungen.
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Störchin Ursula auf dem Rathauskamin mit einem ihrer drei Jungen.

Isny – Das „Städtle“ macht seinem Namen als Paradies für die imposanten Vögel auch in diesem Frühjahr alle Ehre. Auf den Dächern, Strommasten und Bäumen zwischen Rathaus und Festplatz sind aktuell 17 Storchenpaare zuhause, in 14 Nestern werden Eier ausgebrütet oder Jungstörche gefüttert. 

„Die Jungen haben die erste große Hürde bereits genommen“, freut sich Ulrike Maruszczak, die seit Jahren die Isnyer Störche im Blick hat: „Der eisige Dauerregen vor anderthalb Wochen hat ihnen nicht geschadet, keines ist bisher umgekommen.“ Urs und Ursula auf dem Rathauskamin füttern derzeit drei flauschige Jungen mit Leckereien von den Wiesen und Mooren rund um die Stadt. Das Paar sorgt damit für große Aufmerksamkeit bei Einheimischen und Besuchern, immer wieder bleiben die Menschen stehen, richten ihre Blicke und Kameras hinauf zum wagenradgroßen Nest. Bei Redaktionsschluss saßen in acht Nestern schon Jungtiere, täglich schlüpfen neue Storchenkinder aus den Eiern. 

Die meisten Störche sind rund um den Festplatz zu beobachten. „Solange die Jungstörche nicht älter als drei Wochen sind, können sie von den Alten unter deren Gefieder gewärmt und gut vor Regen und Kälte geschützt werden“, erklärt Maruszczak. Danach werde es immer schwieriger und damit auch riskanter für den größer werdenden Nachwuchs.

Die nächste Klippe im Storchenparadies: die berüchtigte Schafskälte rund um den 11. Juni. „Bitte Daumen drücken für unsere Kleinen!“, sagt Maruszczak.

Lutz Bäucker

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