Die Mitarbeiter der Isny Marketing GmbH übertrafen sich selbst

Zwei unvergessliche Nächte

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Feuerwerk in der Altstadt Süd.

Isny – „Isny macht blau“ ist mehr als eine Absichtserklärung. Das ist ein Markenzeichen für eine ganz besondere Leistung die in diesem Jahr durch den noch einmal zurück gekehrten Sommer eine ganz besondere Note bekommen hat. Fröhliche Besuchergruppen zogen von einer Seite der Altstadt an die andere und ließen es sich einfach gut gehen. Eine von allem losgelöste Stimmung, ein Flair wie in New Orleans auf der Bourbon Street und Musik an allen Enden der Altstadt.

Wichtig ist bei derartigen Großveranstaltungen vor allem auch, dass wirklich alle sich daran beteiligen und dafür sorgen die Straßen und auch den Park am Kurhaus mit Leben zu füllen. Lange wurde darauf hingearbeitet und Ideen wurden gesammelt. Das „Isny macht blau“ nur alle zwei Jahre stattfindet ist bei dem großen Aufwand nur allzu verständlich. Immerhin wurde in den zwei Abenden und Nächten ein Programm abgewickelt, das in anderen Städten ein ganzes Jahr reichen muss.

Drei Tage lang waren im Kurpark mehr als achtzig Stände aufgebaut an denen reger Handel mit Leinenprodukten und Kunsthandwerk stattfand und von dort konnte man am Freitagabend von einem Höhepunkt zum nächsten schlen- dern. Warm war es und lebendig. In den Geschäften war man darauf eingestellt sich vor allem mit seinen Angeboten zu präsentieren und den Besuchern der Veranstaltung mitzuteilen: „Wir sind da und heißen Sie herzlich willkommen.“ Der blaue Teppich zog sich durch die ganze Altstadt und darauf waren immer wieder Veranstaltungen angeboten um die Stimmung auf einem unvergesslichen Höhepunkt zu halten. Das Feuerwerk um 23 Uhr beendete den ersten Abend und auch da war wirklich etwas geboten.

Der Samstag, die „Kultur- und Museumsnacht“, stand mehr im Zeichen der Veranstaltungen in den Museen, Galerien, Kirchen und Gebäuden, aber wieder war es in der Fußgän- gerzone voll bis auf den letzten Sitzplatz. Fröhliche Gesichter sah man überall und auch die örtliche Gastronomie hatte einen neuen Höhepunkt zu verzeichnen.

Besonders auch die Führungen im Stadtgebiet waren gut besucht. So war der Besuch auf dem Blaserturm schon ab acht Uhr bis 23 Uhr ausgebucht. Zum ersten Mal konnte man einen Blick in den Pulverturm werfen und nicht nur auf den öffentlichen Plätzen war viel Trubel. Auch an Besinnung und Ruhe war gedacht. Bei Lesungen, Betrachtungen und ruhigerer Musik konnte man entspannen. Vor dem Diebsturm konnten die Besucher einem Seiltänzer zuschauen, in der Appretur daneben konnte man sich über das Vorhaben von der Bürgerinitiative informieren und die künstlerischen Installationen gaben einen Einblick in die Gedankenwelt der Isnyer Künstler. In der Espantorstraße vor der Musikbar Ebertz war es dafür wieder laut und musikalisch. Blues und Rockmusik war da geboten und dahin zog es so manchen begeisterten Zuhörer. Vor Mitternacht war nicht an Schluss zu denken. „Zwinging Isny“ war wieder einmal aufgetaucht. Fast zum Abschluss traten noch einmal die Stelzentänzerinnen des Teatro Pavana auf und das Far- benspiel ihrer Tüllgewänder drücken aus, was Isny in den zwei Nächten wieder einmal zeigte: Die Welt ist farbig und interessant und Isny steht dem in keiner Weise nach.

Manfred Schubert

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