Volles Programm

Isnyer Kulturbüro berichtet

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Archivbild: Feuerwerk in der Altstadt Süd bei Veranstaltung "Isny macht blau"

Isny – Dem Gemeinderat wurde das weitere kulturelle Programm des laufenden Jahres vorgelegt.

Seit Jahrzehnten ist das Opernfestival ein Selbstläufer geworden, das unter der Leitung von Hans-Christian Hauser weit über die Region hinaus immer wieder für Aufsehen sorgt.

Mit dem „Vetter aus Dingsda“ im April als Saalveranstaltung und dem „Märchen vom Zaren Saltan“ im Schlosshof hatte Hans-Christian Hauser Inszenierungen ermöglicht, die mit Aufführungen in Stuttgart und München einen weiten Rahmen abdeckten. Sein Angebot an begleitenden Konzerten bis hin zu Stunden am Flügel im Foyer des Isnyer Kurhauses sind überall anerkannt und sorgen inzwischen auch für Fördergelder und staatliche Unterstützung. Ist es doch für eine kleine Stadt mit 14.500 Einwohnern wie Isny ein beachtlicher Kraftakt, das eventuelle Risiko der Open-Air Veranstaltungen zu tragen. 

Gleich im Anschluss daran hat auch das Theaterfestival mit bisher fast immer ausgeglichenem Haushalt und einem hohen Bekanntheitsgrad im Juli/August mit Gästen aus dem extrem weiten Umland einen beachtlichen Stellenwert. Durch einen hohen Anteil an neuen Geräten und Einrichtungen wird in diesem Jahr mit einem leichten Defizit abgeschlossen. (Umsatz 72.000 Euro, Kosten 275.000 Euro) Im kommenden Jahr steht das bisherige Zelt nicht mehr zur Verfügung und die Anmietung gestaltet sich dann schon etwas schwierig. Auch der Ankauf eines gebrauchten Zirkuszeltes ist eine Überlegung wert. 

Natürlich gibt es auch noch andere Veranstaltungen im Isnyer Kulturprogramm. Theaterveranstaltungen, das Zwischentöne-Programm, die Filmreifangebote und die Isnyer Literaturtage, die Ausstellungen der Städtischen Galerie und die Aktionen wie die Schlossweihnacht und alle zwei Jahre „Isny macht blau“ sind durchgängige Veranstaltungen und dazu kommt noch im kommenden Jahr das Jubiläum „400 Jahre Isnyer Kinderfest“. Die erfordern auch einen großen Aufwand an Kraft, Organisation und Personal. Von den Kosten mal abgesehen. Der Isnyer Gemeinderat sieht recht positiv in die Zukunft, auch wenn sonst noch eine Menge Ausgaben anstehen. Abgesegnet ist das Kulturprogramm schon mal und die Aufnahme ins 2020er-Finanzprogramm ist genehmigt. Soll bitte keiner sagen, in Isny würde kulturell nichts unternommen. 

Manfred Schubert

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