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40 Jahre Guggenmusik in Isny

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© Schubert

Isny - Ein Großereignis hatte am Samstag die Isnyer Innenstadt bis in die Grundfesten erbeben lassen. Wenn zwölf Guggenmusiken mit mehr als 400 Musikern zusammentreffen ist aber deutlich der Bär los. Schon die Auftritte auf der Showbühne in der Fußgängerzone vor den Isnyer Rathaus zogen rund 2000 Zuschauer an, die sich über die fantasievollen Kostüme nicht genug wundern konnten.

Dann aber wurde es noch heftiger als alle Gruppen zum gemeinsamen Monsterkonzert antraten und mit Müh und Not genug Platz fanden. Das war perfekt und lautstark. Es war aber erst der Anfang der Guggennacht.

Die Gasthöfe und Restaurants barsten fast aus allen Nähten als die Guggen durch die Stadt zogen und überall ihre Auftritte hatten, begleitet von begeisterten Fans die es sich nicht nehmen ließen das ganze Spektakel mitzumachen. Konzentrierte Auftritte gab es in der Feuerwehrhalle und dem Isnyer Kurhaus wo alle Musiken noch ihre Auftritte hatten. Dort waren die Bühnen auf- oder eingebaut und die Begeisterung der Zuhörer hielt bis weit nach Mitternacht an. Die Favoriten festzulegen war eigentlich nicht möglich. Noch ist die Fasnet nicht vorbei und auch beim großen Faschingsdienstag- Umzug ab 13.33 Uhr in Isny wird man einige der Gruppen noch einmal wiedersehen. Der Schlachtruf der Isnyer Guggenmusik wird erst am Aschermittwoch für dieses Jahr verstummen. „What a Music kiss me – Guggenmusik Isny“, eine Musikformation zum Knutschen und das ist schon wörtlich gemeint. 

Manfred Schubert

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