80 Jahre SV 29 Kempten

Ein volles Programm bot die Weihnachtsfeier zum 80-jährigen Bestehen des SV 29 Kempten. Neben den Ansprachen des Vorsitzenden und der Ehrengäste wurde den Gästen ein buntes Unterhaltungsrepertoire aus weihnachtlicher Musik und einer Weihnachtsgeschichte in Allgäuer Mundart, über abwechslungsreiche Sketche bis hin zu einer großen Tombola geboten.

Walter Fleischhut, der die Gäste durch das umfangreiche Programm führte, begrüßte neben Bürgermeister Josef Mayr (CSU) auch den Stadtrat Franz Mayr (CSU), Beauftragter für Sport. Weitere Ehrengäste waren der Kreisvorsitzende des Bayerischen Landes-Sportverbands (BLSV), Benno Glas, Stadtverbandspräsident Harald Platz sowie Ehrenvorsitzender Alfred Maier. Gerhard Reichert, 1. Vorsitzender des Vereins, klärte über die Ereignisse der vergangenen fünf Jahre auf. 2004 hatte die letzte große Feier zum 75-jährigen Jubiläum des Sportvereins stattgefunden. Da hatte der Verein kurz vor einem Pächterwechsel gestanden. Das sei nun wieder der Fall, so Reichert. Mit einem Dankeswort verabschiedete er die alten Pächter und stellte deren Nachfolger vor. Reichert brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass nach dem Tod des Kassiers Josef Oberhofer bald ein neues Mitglied gefunden wird, das diese Aufgabe übernimmt. Er berichtete außerdem vom Bau eines neuen Kleinspielfelds und der Verleihung der Goldenen Raute an den SV 29 – eine Auszeichnung für ehrenamtliche Jugendarbeit im Breitensport. Bürgermeister Mayr sowie die Benno Glas und Harald Platz fanden in ihren Grußworten lobende Worte für die Leistungen des Vereins. Mit Hinweis auf den Tod Dominik Brunners in der Münchener U-Bahn und der dafür ausschlaggebenden „gegenwärtigen Verrohung der Gesellschaft“ unterstrich Glas die Bedeutung von Jugendarbeit in Sportvereinen. „Als Jugendlicher im Sportverein erfährt man eine Schulung von Kontakt und Gemeinschaftsgeist.“ Heiteres Programm Musikalisch umrahmt von drei jungen Blechbläsern wurde der besinnliche Teil der Weihnachtsfeier. Kurt Arnold mit seiner Weihnachtsgeschichte und vor allem die „Weißholzer Sänger“, ein Männerchor der Tennisabteilung, sorgten für eine entsprechend feierliche Atmosphäre. Im heiteren Programmteil strapazierte vor allem das „Fernsehdurcheinander“, ein Sketch mit drei Reportern, die Lachmuskeln. Aber auch das „Kitchenclimbing“ der Schützen, präsentiert als neue Randsportart, war ein voller Erfolg. Mit zwei weiteren Beiträgen war zudem die Fußballjugend des Vereins vertreten: „Wir sind zwar nicht der FC Bayern, aber wir haben immer was zu feiern!“ Diese Strophe des selbstgetexteten Gedichts „80 Jahre SV 29“ und eine Performance der Fußballer zum Lied „Ich will“ der Band Rammstein, spiegelten sehr deutlich Charakter und Tugend der A-Jugend wieder – die Mannschaftsmentalität verhalf den Jungs zu zehn Siegen in den letzten zehn Spielen.

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