Das Jahrgangsbier ist angezapft

Unter den kritischen Augen von Hopfenprinzessin Marlen Milz (links) und Braumeister Johannes Stolz (rechts) zapft Bürgermeister Magenreuter das Jahrgangsbier an. Foto: Schubert

Das ist in jedem Jahr ein besonderes Ereignis, wenn nach 100 Tagen Reife das Jahrgangsbier der Brauerei Stolz in die Krüge fließt und der Bürgermeister einmal so richtig draufhauen kann. Die noch amtierende Tettnanger Hopfenkönigin, Sonja Monninger, und Marlen Milz, eine der Prinzessinnen, waren zum ebenfalls zum Bieranstich im Rahmen des Sommerabendkonzertes gekommen. Die Musikkapelle Grünenbach spielte auf und Bürgermeister Rainer Magenreuter zapfte mit anderthalb Schlägen das Bier an. Alle 23 Bierpaten waren gekommen, um „ihr“ Bier dabei zu begleiten.

Vom Ansetzen im Sudkessel bis zur Zwickelprobe waren die Bierpaten schon dabei gewesen und mit der Endergebnis waren sie offensichtlich auch zufrieden. Es ist schon ein traditionales Ritual wenn am 23. März unter notarieller Aufsicht die Menge des zu erwartenden Bieres festgelegt wird und der Anteil der Stammwürze ermittelt wird. Mild war die Sommernacht beim traditionellen Bieranstich und auf der großen Wiese oder auf der Restaurant-Terrasse des Kurhauses war kein Platz mehr frei. Das Team vom Kurhausrestaurant hatte alle Hände voll zu tun, um in bewährter Weise alle kulinarischen Wünsche zu erfüllen. Die Braumeister der Brauerei Stolz konnten einmal mehr feststellen, dass ihnen ein Meisterwerk gelungen war.

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