Fest International

"Totgesagte" leben länger

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Kulturelle und kulinarische Vielfalt bietet seit Jahrzehnten das Internationale Burghaldefest, das nun doch auch weiterhin auf der Burghalde stattfinden kann.

Monatelang waren Lajos Fischer, Geschäftsführer vom Haus International (HI) und Vorsitzende Gaby ­Heilinger „mit viel Offenheit und Unterstützung der Stadt“ auf der Suche nach einem alternativen Standort für das Fest International, da eine Organisation auf der Burghalde durch den neuen, größeren Spielplatz schwierig wurde (der Kreisbote berichtete).

Heilinger „fällt ein Stein vom Herzen“, dass das traditionsreiche Fest nun doch weiterhin am „Urort“ stattfinden kann; u.a. Dank Hassan Büyükdag, Wirt des Burghalde-Biergartens. Er habe bedauert, dass das Burghaldefest dort nicht mehr stattfinden sollte und habe sich bereit erklärt, seine Fläche zur Verfügung zu stellen und auch „seine Holzhütte kann vom Haus International genutzt werden“, freuen sich die Organisatoren. Nun könne man die Essensstände unterbringen, allerdings wegen des Spielplatzes und der Fluchtwege „anders angeordnet“. Deshalb werde auch das Sitzplatzangebot in diesem Bereich knapper ausfallen als in früheren Jahren, was durch einen weiteren Sitzbereich vor der großen Bühne aufgefangen werden soll. Der asphaltierte Bereich werde frei bleiben, erklärt Fischer die nötigen Änderungen, denn hier werde das Nachmittagsprogramm von 15 bis 18 Uhr stattfinden – in gewohnter Art, nur an neuer Stelle. Der Spielbereich im Eingangsbereich bleibe unverändert.

Fix ist bereits die Band, die am Abend des Fest International am Samstag, 15. Juli 2017, spielen wird: Yeni Toro y son Afroson, die „mit ihrer kubanischen Sängerin schon beim Latino-Fasching“ im HI erfolgreich gewesen seien.

Ein neues Angebot: Fischer und Heilinger würden sich freuen, wenn sich Gruppierungen, die sich aktiv für Integration einsetzen, nachmittags mit kleinen Infoständen im unteren Burghaldebereich präsentieren.

Christine Tröger

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