Jetzt ist es offiziell

Oliver Rid befasst sich in seiner Predigt vor allem mit dem Thema „Erwartungshaltung“. Foto: Dörr-Schratt

Am Sonntagabend wurde Jugendpfarrer Oliver Rid in der Basilika St.-Lorenz mit einem Gottesdienst der Allgemeinheit vorgestellt. Bereits zum 1. September hatte er sein Amt von Pfarrer Klaus Hellmich übernommen. Im Jugendhaus Elias in Seifriedsberg, seinem Wohnort, wird er Wochenendseminare und Veranstaltungen der Jugendregionalstelle Kempten, Sonthofen und Lindau betreuen.

„Hören, was Jugendliche brauchen und wollen“, hat Rid zu seinem Wahlspruch erkoren. Er will den jungen Menschen in Kempten und Umgebung die Erfahrung weitergeben, dass Glaube etwas Großes und Schönes ist. Gelegenheit dazu wird er bei Ministrantentagen, Jugendgottesdiensten, Turnieren und Jugendnächten haben. Veranstaltungen, die sich schon bei seinem Vorgänger bewährt haben und von ihm weitergeführt werden. Einen Mangel an Gesprächsstoff wird es wohl kaum geben. Oliver Rid absolvierte zuvor nämlich eine Ausbildung als Bankkaufmann, bevor er ins Priesterseminar Augsburg eintrat. Ein aktuelleres Thema gibt es wohl nicht zur Zeit. Eine Frage der Erwartungen Im Juni 2008 wurde er zum Priester geweiht, als 30-jähriger Kaplan begann der gebürtige Illertissener die Arbeit als Seelsorger in der Kirche St.-Ulrich und Afra in Augsburg. In seiner Predigt am Sonntagabend ging er ausführlich auf die Erwartungshaltung ein. Die der Gesellschaft an den Einzelnen und umgekehrt, die des Menschen an Gott, die an die Mitmenschen und letztendlich an sich selbst. Nach dem Gottesdienst, der von der Franziskus-Band mit dem dem Anlass entsprechenden jugendlichen Elan und Rhythmus musikalisch gestaltet wurde, gab es bei einem Stehempfang im Pfarrheim noch die Gelegenheit mit dem scheidenden und dem neuen Jugendpfarrer ein paar persönliche Worte zu wechseln.

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