Festwoche Kempten

Standmieten werden erhöht

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Die Standmieten für die Allgäuer Festwoche erhöhen sich.

Kempten – Nachdem in den vergangenen beiden Jahren die Standmieten auf der Allgäuer Festwoche gleich geblieben waren, gibt es für 2018 wieder eine Erhöhung. Das beschloss der Werkausschuss bei zwei Gegenstimmen.

Laut Dufner-Wucher liegt die Festwoche bei den Standmieten im Vergleich zu anderen Messen im „mittleren bis oberen Preissegment“. Für 2018 schlug sie eine „moderate Erhöhung“ von zwei bzw. drei Euro pro Quadratmeter vor. Ein Reihenstand kostet demnach nun 121 Euro (bisher: 118 Euro), ein Eckstand 135 (132) und ein Kopf- bzw. Blockstand 139 statt 136 Euro. Im Freigelände steigt der Preis auf 44 (bisher 42) Euro pro Quadratmeter. Im Zuge der Neuausschreibung der Imbissstände für die kommenden drei Jahre sah die Festwochenleiterin eine Erhöhung der Standgebühren von bisher 4750 auf 5000 Euro pro Stand vor. 

Die Erhöhung der Standgebühren sei auch aufgrund der steigenden Sicherheitskosten notwendig, führte Dufner-Wucher aus. Helmut Berchtold (CSU) fragte sich, wieso diejenigen, die die größte Umsatzmöglichkeit haben (Imbissstände), auch durch längere Öffnungszeiten als die Messestände, im Vergleich am wenigsten Standgebühren pro Quadratmeter zahlen. Andere Ausschussmitglieder gaben ihm Recht und so beschloss das Gremium eine Staffelerhöhung für die Imbissstände – pro Jahr steigen die Standgebühren in den kommenden drei Jahren um jeweils 250 Euro. 

Um die Masse an Müll, die in den vergangenen Jahren stark angestiegen sei, wieder etwas zu reduzieren, wird in der Ausschreibung von den Imbissbetreibern zudem ein Mehrwegkonzept gefordert. Dies sei Zulassungsvoraussetzung für die Festwoche, so Dufner-Wucher. Am Ende stimmte das Gremium der von Dufner-Wucher vorgeschlagenen Erhöhung der Standgebühren in den Ausstellungshallen und im Freigelände sowie der Staffelerhöhung bei den Imbissständen mehrheitlich zu. Peter Wagenbrenner (CSU) und Ullrich Kremser (FDP) waren dagegen. Vorgeschlagen wurde außerdem, dass künftig wie auf anderen Messen eine Müllgebühr verlangt werden könnte. Zu diesem Thema möchte sich die Festwochenleiterin allerdings erst bei anderen Messen erkundigen und abfragen, wie es dort gemacht wird.

Melanie Weidle

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