Fasnets-Höhepunkt

Rund 70 Gruppen sorgen beim Narrensprung in Isny für "jecke" Stimmung

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„Nix krumm nehmen“ soll man den Leupolzer Narren.
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Die Narrenzunft Scheidegg kam mit ihrem „Isbär“.
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Die Weissnarrenzunft Hergensweiler hatte auch eine kleine akrobatische Einlage parat.
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Wer nicht aufpasste, fand sich schon mal im Netz der Friedrichshafener wieder.
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Auch der ein oder andere Wagen war beim Umzug dabei, wie der der Affenfamilie Ankenreute.
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Liebevoll gestaltete Figuren nahmen am Umzug teil, wie hier das „Rankenweible“ und die „Roale“ der Narrenzunft Ochsenhausen.

Isny – Ein strahlend blauer Himmel war der Narrenzunft „Lachende Kuh Isny“ für ihren diesjährigen Fasnetsumzug vergönnt. Rund 70 Narrenzünfte und Guggenmusiker hatten sich zum Narrensprung eingefunden und feierten mit den Isnyern das 55-jährige Bestehen der „Lachenden Kuh“,

die am 11.11.1963 offiziell gegründet wurde.

Traditionell findet der Umzug an Fastnachtdienstag statt. Entlang der Umzugsstecke säumten viele Zuschauer den Weg. Einige hatten es sich nicht nehmen lassen, ebenfalls verkleidet zu diesem Ereignis zu erscheinen. Mehr als zwei Stunden lang zogen die Hästräger durch die Straßen und bezogen Groß und Klein mit in das Geschehen ein. Wo es bei den Jüngsten meist bei Bonbonvergabe oder mal kleineren Neckereien blieb, wurden Jugendliche und junge Erwachsene schon mal etwas härter rangenommen. Wer also nicht rechtzeitig das Weite suchte, dem fehlte plötzlich der Schuh oder fand sich in einer Schubkarre wieder.

Aber auch die Musikgruppen sorgten für angenehme Unterhaltung und die einen oder anderen Narren hatten auch eine kleine akrobatische Einlage parat. Nach dem Umzug ging das Fest noch im Festzelt und im Kurhaus weiter. Mit den Festlichkeiten endet auch die kurze Herrschaft der Narren über Isny: Seit Aschermittwoch darf Bürgermeister Rainer Magenreuter wieder in gewohnter Weise seinem Amt nachgehen.

Der Name der Isnyer Narrenzunft ist übrigens eine Anspielung auf einen Kuhglockenprozess, welchen der Kläger verlor.

Bianka Hauck

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