Jubiläumsfestwoche – aber sicher!

Das Sicherheitskonzept der Allgäuer Festwoche steht fest

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Markus Asbach, kommissarischer Leiter der Polizeiinspektion Kempten, informiert über das umfangreiche Sicherheitskonzept der Allgäuer Festwoche.

Kempten – Fröhlich und friedlich soll die Allgäuer Festwoche zu ihrem 70. Geburtstag sein – das wünschen sich als Veranstalterin die Stadt Kempten, die Polizei und wohl alle Gäste, die sich tagsüber und am Abend aufs Messegelände begeben.

Die Polizei unterstützt die Stadt bei der Wahrnehmung ihrer sicherheitsrelevanten Aufgaben mit einem großen Aufgebot. Sie begleitet die Veranstaltung an allen zehn Tagen, wird auf dem Gelände eine kleine Wache einrichten und von der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie einem externen Sicherheitsdienst verstärkt. Markus Asbach, der kommissarische Leiter der Polizeiinspektion Kempten, geht, wie bei allen Großveranstaltungen, von einer „hohen abstrakten Gefährdungslage in Bezug auf den islamistischen Terror“ aus, wobei Störungen durch Einzelpersonen nie ganz auszuschließen seien. Am bisherigen Sicherheitskonzept wurden nur unwesentliche Veränderungen vorgenommen, zum Beispiel, um die internen Abläufe zu optimieren. Für die Gäste spürbar bleiben die Taschenkontrollen an den Eingängen und das Verbot, am Abend mit großen Taschen oder Rucksäcken aufs Festgelände zu gehen. Diese können ab 16.30 Uhr bis 1 Uhr an zwei Garderoben abgegeben werden, nämlich an der ZUM und am Eingang Königstraße/AOK. 

Auch das Fahrbahnblockiersystem mit mächtigen Beton-Pollern an den Zufahrten wird wieder eingesetzt. Zum allgemeinen Gefahrenabwehrplan gehören auch Abstimmungen bei Unwetterwarnungen und der Brandschutz. Das Sicherheitszentrum mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Ordnungsamt ist wieder in der Turnhalle an der Königsstraße eingerichtet. Dort werden auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amts für Jugendarbeit anwesend sein, um den Jugendschutz zu gewährleisten. Asbach verweist darauf, dass die Polizei nachts ihren hohen Kontrolldruck aufrechterhalten wird. Daher sein Appell, das Nachtbusangebot rege zu nutzen. Die Busse bringen die Gäste für wenig Geld sicher in alle Richtungen des Allgäus. Martina Dufner-Wucherer, Leiterin der Kemptener Messeund Veranstaltungsbetriebe und damit hauptverantwortlich für die Allgäuer Festwoche, hat zur Überprüfung des städtischen Sicherheitskonzepts auch noch eine externe Fachperson hinzugezogen.

Die vor drei Jahren eingeführten Maßnahmen bleiben jedoch weitgehend unverändert. Die an den Toren eingesetzten Kräfte werden vorab in ihre Aufgaben eingewiesen sowie mit dem Gelände und dem Notfallplan vertraut gemacht. Für den Schützenumzug am Festwochensonntag mit 3000 Teilnehmenden gibt es einen eigenen Sicherheitsplan. Die Weichen für eine rundum gelungene Jubiläumsfestwoche, die allen Gästen und Berufsgruppen in guter Erinnerung bleibt, sind also gestellt. 

Elisabeth Brock

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