Auf einem guten Weg

Prävention im Vordergrund

Kempten – Der Anteil an Schulabgängern, die im abgelaufenen Schuljahr die Schule ohne Abschluss verlassen haben, ist auf 3,7 Prozent gesunken. Das sind 1,4 Prozent weniger als im Jahr davor, wie Thomas Baier-Regnery vom Amt für Jugendarbeit am Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss erläuterte. 2009/2010 lag der Anteil allerdings bei nur 2,5 Prozent. „Wir sind auf einem sehr guten Weg – müssen aber auch weiter nachhaltig arbeiten“, betonte der Amtsleiter.

Mit einem Etat von rund 2,18 Millionen Euro für 2013 gehört das Amt für Jugendarbeit nicht gerade zu den finanziell am üppigsten ausgestatteten Abteilungen in der Stadtverwaltung. Dabei ist die Arbeit des Teams von Amtsleiter Baier-Regnery nicht zu unterschätzen: Mit der Unterstützung und Förderung zahlreicher Projekte in der Jugend- und Sozialarbeit (zum Beispiel „Zukunft bringt`s”) leistet die Jugend-Behörde einen nicht unwesentlichen Beitrag auf dem Weg zum strategischen Ziel, bis 2020 möglichst allen jungen Menschen in Kempten „ihren Platz in der Gesellschaft und der Arbeitswelt zu ermöglichen.“ „Wir haben insgesamt eine vorausschauende strategische Ausrichtung“, so Amtsleiter Thomas Baier-Regnery. Von den Stadträten im Ausschuss kam daher auch kein Widerspruch, als Baier-Regnery seine Budgetplanungen vorstellte. Von den rund 2,18 Millionen Euro Gesamtbedarf entfallen allein 1,8 Millionen auf die Verwaltung und die Förderung von Projekten wie „Zukunft bringt`s“ (575 000 Euro) oder „Aktiv in der Region“ (100 000 Euro). Größter Brocken im Etat ist allerdings die Förderung des Stadtjugendrings (SJR) mit insgesamt 980 000 Euro.

Mehr Schulsozialarbeit

Weitere 105 000 Euro benötigt der Amtsleiter, um seine Aufgaben im Bereich der Jugendsozialarbeit erfüllen zu können. Hier schlagen im kommenden Jahr vor allem der Ausbau der Schulsozialarbeit an den Realschulen sowie der Unterhalt der verschiedenen Jugendhäuser zu Buche.

Für den Bereich kommunale Jugendarbeit meldet Baier-Regnery für 2013 einen Mittelbedarf in Höhe von 281 000 Euro an. Damit soll vor allem der Unterhalt der Kemptener Jugendtreffs gesichert werden.

In diesem Jahr belaufen sich die Ausgaben des Amts für Jugendarbeit auf 2,17 Millionen Euro. Davon werden 413 300 Euro durch Einnahmen gedeckt. Für 2013 werden die Einnahmen nur noch auf 373 300 Euro prognostiziert.

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