Unternehmerstammtisch von Isny Aktiv besucht eine Denkfabrik in Maierhöfen

Vier Firmen unter einem Dach

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Im Anschluss an die Vorstellung der Firmen folgt eine lockere Gesprächsrunde.

Isny/Maierhöfen – Am Ortsrand von Maierhöfen haben sich vier Ingenieurbüros zusammengeschlossen, um die Infrastruktur des Gebäudes gemeinsam zu nutzen.

Über die Synergieeffekte dieses Zusammenschlusses informierten sich jetzt die Mitglieder des Unternehmerstammtisches von Isny Aktiv. Drei Jahre sind mittlerweile vergangen, seit das Gebäude fertig gestellt wurde und die meisten der Besuchergruppe konnten sich beim besten Willen nicht vorstellen, was sich dort etabliert hat. Schon das Äußere des Gebäudes ist richtungsweisend für alles das, was den Besucher im Inneren erwartet. 

Beim Betreten des Foyers ist auf den ersten Blick nicht klar, wer nun in welchem Teil des Gebäudes zu finden ist. Der dunkle Parkettboden harmoniert mit den schlicht gehaltenen Wänden und die Türen zu allen Büros stehen einladend offen. Zu Begrüßung versammelten sich die Isny Aktiv-Mitglie- der im Konferenzraum, der ebenfalls von allen Büros gemeinsam genutzt wird. Die Firmenchefs stellten den Besuchern hier ihre Bereiche vor. 

Kai Horlacher von der Firma BIZS.de – Business Software – machte den Anfang. In dem Unternehmen wird schon seid 1995 Software entwickelt, die für die kaufmännische Nutzung bestimmt ist. Schulungen werden veranstaltet, Messen nur noch sparsam besucht und vor allem die Wünsche und Vorstellungen der Kunden optimiert und umgesetzt. Handwerk, Handel, Industrie und Planungsbüros werden bedient und die angebotene Software ist das, was unverwechselbar schnell, flexibel und übersichtlich ausgeliefert wird. Ein fester Kundenstamm ist das Ausschlaggebende. Das Büro MCU GmbH & Co KG hat sich zum Spezialisten für technische Prozessüberwachungssysteme entwickelt und ist für zahlreiche Maschinenhersteller und deren Kunden gedacht. Das von ihnen entwickelte Überwachungsgerät für Zerspanungstechniken, „Toolinspect“, ist inzwischen in der Automobilindustrie und überall dort zu finden, wo Massenherstellung angesagt ist. Einfach in der Bedienung, anzupassen an die unterschiedlichsten Werkzeuge und die (scheinbare) Einfachheit überzeugt immer mehr. 

Was in den kleinen Zauberkästen mit der einfachen Bedienung an Software enthalten ist, macht als „Know How“ den Wert des Gerätes aus. In 23 Ländern wird das Gerät inzwischen angewendet und ein Ende des Aufwärtstrends ist nicht abzusehen. Die Firma „nevoLAB“ hat ebenfalls eine Bedarfslücke für sich entdeckt und ist im Pharmabereich tätig. Hier wird vor allem klassische Entwicklungsarbeit im Auftrag großer Konzerne geleistet. Entwicklung von Sensoren, Steuerungen, Detektoren und sogenannte „intelligente Behälter“ stehen hier auf dem Programm. Digitale Lösungen für die Lagerung von Flüssigkeiten auch für die Petro-Industrie werden inzwischen ebenfalls weltweit vermarktet. Nach der Vorstellung der verschiedenen Firmen und der Führung durch das Gebäude hatten die Mitglieder von Isny Aktiv noch Gelegenheit, mit den Verantwortlichen der Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Immerhin waren auch einige Firmenchefs und Manager bei der Besuchergruppe dabei.

Manfred Schubert

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