Junge sollen Antworten geben

Simon Schnetzer beim Vorbereitungsworkshop des SJR für die Interviewer in Kempten. Foto: Tröger

Wie sehen die Lebenswelten junger Kemptener zwischen 14 und 34 Jahren aus. Dieser Frage geht die Jugendstudie „Junge Kemptener“ nach. Am Montagmorgen startete das Projekt am Brunnen auf dem Rathausplatz.

Der Stadtjugendring Kempten (SJR) kooperiert bei „Junge Kemptener“ mit dem nationalen Jugendforschungs- und Bildungsprojekt „Junge Deutsche“ und macht die Studie über die Lebenswelten von 14 bis 34-jährigen Kemptenern. Themen sind Identität und Lebenswelten, Bildung und Arbeit, Politik und Beteiligung sowie Wohnen und Heimat. Mit Hilfe eines Fragebogens werden diese Inhalte durch Interviewer in persönlichen Gesprächen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen besprochen. Ziel von „Junge Kemptener“ ist es, die Rahmenbedingungen des Erwachsenwerdens in Kempten aus Sicht der jungen Menschen zu beleuchten und mit Entscheidungsträgern in einen Dialog über mögliche Verbesserungsmöglichkeiten zu treten. Nach der Auswertung der Fragebögen geht es darum, Lebensgefühle, Chancen, Sorgen und Lebenssichtweisen von jungen Kemptenern greifbar zu machen. Anfang September haben sich die Interviewer zu ersten Planungstreffen und Vorbereitungsworkshops mit Simon Schnetzer, dem Gründer des Projekts „Junge Deutsche“ getroffen, um sich für die Ausführung der Stadtstudie als „Jugendforscher“ zu qualifizieren. Die Jugendforscher in Kempten sind interessierte Personen, die mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kempten arbeiten, wie zum Beispiel Mitarbeiter der Jugendzentren des SJR, der Kompetenzagentur, der Streetwork Kempten und Studierende im Studiengang Sozialwirtschaft. KREISBOTE berichtet Auch in anderen Städten wird das Jugendbeteiligungsprojekt, das vom EU-Programm „Jugend in Aktion“ gefördert wird, von Simon Schnetzer vorgenommen. Deshalb startete er am Montag zu seiner zweimonatigen Deutschlandtour mit dem Fahrrad. Verabschiedet wurde er von Bürgermeister Josef Mayr (CSU) und dem Vorsitzenden des SJR, Stefan Keppeler. Der Tourauftakt ist gleichzeitig der Beginn der Jugendstudie „Junge Kemptener“. Was Schnetzer unterwegs erlebt, gibt es ab sofort in regelmäßigen Abständen exklusiv im KREISBOTEN zu lesen. Alle beteiligten Jugendforscher sowie der SJR stehen in den Startlöchern, um mit den jungen Kemptenern im Rahmen der Interviews in diesem Herbst ins Gespräch zu kommen. Nach Abschluss der Auswertung will der SJR Kempten schließlich mit den Ergebnissen aus der Befragung in Dialog mit den Entscheidungsträgern in Kempten treten.

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