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Jörg Steinleitner stellt sein Kinderbuch in der Gustav-Stresemann-Schule vor

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Jeder der Kinder wollte die Detektivfragen beantworten, die Jörg Steinleitner immer wieder in die Lesung einbaute.

Kempten – „Es fehlt Honig!“ Zusammen mit ihren Geschwistern und Nachbarskindern gerät Juni Rosenglück in dem Buch „Juni und der Honigdieb“ in ein riesengroßes Honigdiebstahl-Abenteuer. Als kleine Detektive versuchen die Kinder mit allerlei Ideen, dem Honigdieb auf die Schliche zu kommen. Doch ob sie es schaffen, wird nicht verraten.

Der im Allgäu geborene Schriftsteller, Journalist und Rechtsanwalt Jörg Steinleitner präsentierte in der Gustav-Stresemann-Schule in Kempten den Grundschülerinnen und -schülern nicht nur einzelne Ausschnitte aus seinem neuen Kinderbuch „Juni und der Honigdieb“, sondern inszenierte eine unterhaltsame und lebendige Lesung, umrahmt von Akkordeonmusik, Gesang und einem Mitmachquiz.

Der Autor, der bereits mit 14 Jahren wusste, dass er später Schriftsteller werden wollte, schreibt nunmehr seit mehr als zehn Jahren professionell Bücher. So erzählte er, dass die beiden Kinderbücher „Juni im blauen Land“ und der Fortsetzungsband „Juni und der Honigdieb“ gemeinsam mit seiner heute 16-jährigen Tochter Jona entstanden sind. Sie habe ihn bei der Ideenfindung und beim Schreiben der „Juni-Geschichten“ unterstützt, so Steinleitner.

Mit seinen Lesungen möchte er die jungen Menschen an das Lesen heranführen: So wird etwa in den Veranstaltungen nie der Schluss der Geschichte verraten. Die Kinder sollen ermuntert werden, sich mit Büchern zu beschäftigen, sowie Lesefreude und -spaß entwickeln, resümierte Steinleitner. An der Kemptner Lesewoche, die von der Grundschullehrerin Kathrin Eggensperger von der Grundschule Durach organisiert wurde, nehmen über 1000 Kinder teil, erzählte der Schriftsteller stolz.

Jörg Steinleitner begeisterte sein junges Publikum bereits mit der ersten Textpassage. So passte er seine Stimme den jeweils sprechenden Kinderbuchfiguren an, dadurch gestalteten sich der Text und die Handlung für die zuhörenden Grundschülerinnen und -schüler lebendig und unterhaltsam.

Das junge Publikum war begeistert. Zwischen den einzelnen Vorleseabschnitten wurden zudem die Kinder immer wieder miteinbezogen. Eine alte Fahrradhupe läutete „ Quizfragen“ zu dem zuvor Gehörten ein, wie „Was will der Jimi machen, wenn die Bienen stechen?“ oder „Was passiert dem Rudi Schreckliches am Bienenstock?“. Immer wieder gingen zahlreiche Hände in die Höhe, jedes der Kinder wollte die Fragen beantworten. So lockte doch am Ende der Lesung eine Honigbonbontüte für die meisten beantworteten „Detektivfragen“.

Der Dialog mit den Kindern, die lebendige, szenische Lesung, begleitet mit Illustrationen aus dem Buch, die auf eine Leinwand im Hintergrund projiziert wurden, machten die Kinderbuchpräsentation für das junge Publikum zu einer bildhaften, vergnüglichen Veranstaltung.

Christine Reder

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