Kleiner Kämpfer ganz groß

Kämpfer der Fight School Kempten in Luxemburg: David Belmann schlägt sich gut bei seinem ersten Turnier

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David Belmann auf dem Siegertreppchen (links). Er erkämpfte sich auf der Naga in Luxemburg Platz 2.

Kempten – Kürzlich bewiesen sich die Kämpfer der Fight School Kempten in Luxemburg auf dem größten Grappling Turnier der Welt.

Sie haben eine lange Strecke auf sich genommen, um an der Naga (North Amerikan Grappling Assoation) teilzunehmen.Viele Judokas, Ringer und Jiu-JitsuKämpfer aus aller Welt reisten an, um sich beim Brasilien Jiu Jitsu & Grappling zu messen. 

Dabei werden Wurftechniken aus allen Kampfsportarten angewendet. Danach geht es beim Bodenkampf weiter. Die Kämpfer versuchen mit verschiedenen Positionen, den Gegner zu dominieren und zu kontrollieren. Durch verschiedene Aufgabegriffe wie Würgetechniken, Bein- und Armhebel zwingen sie bestenfalls den Gegner zur Aufgabe oder machen den Gegner kampfunfähig. Eine Kampfsportart, bei der viel Strategie und Taktik gefragt ist. „Es ist wie Schachmatt, bloß mit Körperkraft“, erklärt Eugen Braun von der Fight School Kempten. Eugen Braun (31), Michael Snegur (15) und David Belmann (8) konnten einige Platzierungen erkämpfen. Für Braun reichte es dieses Jahr im Gi (Kimono) nur für Platz 2 und bei Kategorie No Gi (Grappling) schied er beim ersten Kampf aus. Er musste sich tapen, da er sich von einem Beinhebel hatte überraschen lassen. Michael Snegur, der ebenfalls bei der letzten Naga dreimal Gold geholt hatte, musste diesmal passen und sich mit Platz 3 zufriedengeben.

Beeindruckend kämpfte David Belmann, denn dies war sein erstes Turnier und gleich auf einem so hohen Niveau! Er besiegte bei den Kindern in der Gewichtsklasse bis 34,9 Kilogramm einige Gegner und kämpfte dann als Achtjähriger gegen einen zehnjährigen und auch schwereren Gegner. Er verlor knapp wegen eines Vorteilspunkts. Es war beeindruckend, wie er seine Gegner mit Takedowns (Würfen) zu Boden beförderte. „Er hat alles gemacht, wie geplant und es fehlte nur ein Bisschen an Erfahrung. Außerdem hat er seine Angst, zu Kämpfen überwunden, die er lange hatte. Ich musste viel an seinem Selbstbewusstsein arbeiten. Aber jetzt wissen wir, dass er talentiert ist“, freut sich Davids Trainer Eugen Braun.

kb

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