Kajaks kentern in Wasserwalze

Zwei Kajaks einer Jugendgruppe sind am Montagmittag in Höhe des Wehrs beim Polizeipräsidium auf der Iller gekentert. Vor allem einem zufällig vorbeikommenden Urlauber ist offenbar zu verdanken, dass keinem der fünf ins Wasser gefallenen Bootsfahrern etwas Schlimmeres passiert ist.

Nach Angaben der Polizei waren die 14 Jugendlichen mit ihren zwei Betreuern, verteilt auf sechs Kajaks, auf Höhe der Adenauerbrücke ins Wasser gegangen. Das anschließende Wehr am Polizeipräsidium konnten die ersten vier Boote zwar noch problemlos passieren, das fünfte kenterte allerdings in der Wasserwalze, wobei zwei Insassen in den Strudel gerieten. Das nachfolgende Boot konnte nun nicht mehr ausweichen und havarierte mit dem gekenterten Kanu. Dabei wurden drei Teilnehmer ins Wasser geschleudert. Trotz Schwimmwesten war es den Verunglückten nicht möglich, sich aus eigener Kraft aus der Wasserwalze zu befreien. Erst ein hier urlaubender zufällig vorbeikommender Spaziergänger konnte die Jugendliche mit Hilfe eines Bettlakens aus einer Gartenanlage aus dem Wasser ziehen. Drei der Havaristen mussten mit Verdacht auf Unterkühlung ins Krankenhaus, die anderen erlitten einen leichten Schock. „Durch das schnelle Eingreifen des Ersthelfers konnte schlimmeres verhindert werden“, so der Kemptener Dienststellenleiter Michael Keck.

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