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Kammermusik in der Nikolaikirche

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Die vier Musikerinnen, auf deren nächsten Auftritt man sich jetzt schon freut. © Schubert

Isny – Zu einem Kammermusikkonzert hatten Alisa Heutmann und Maiko Ishiguro an der Querflöte, Johanna Fischer am Violoncello und Christina Dürr an Orgel und Klavier eingeladen. Die Nikolaikirche mit seiner hervorragenden Akustik war der richtige Ort für diese Veranstaltung. Wenn so hervorragende Musikerinnen sich zusammen gefunden haben ist mit einem großen Konzert zu rechnen.

Das Spektrum der vorgetragenen Stücke war die Grundlage für eine Veranstaltung bei der die Seele der Musik eine große Rolle spielte. Begonnen wurde mit der Sonate in F-Dur von Georg Friedrich Händel bei der besonders das überzeugende Zusammenspiel der Instrumente zum Tragen kam und Alisa Heutmann und Maiko Ishiguro mit ihren Querflöten regelrecht verzauberten. Die Solicitude von Alexander Borodin für zwei Flöten und Klavier vermittelten fast das Gefühl die Instrumente würden sprechen und dann kam die Sonate von Carl Philipp Emanuel Bach in der Maiko Ishiguro ein überzeugendes Solo mit Orgelbegleitung vortrug das zeigte, welche Meisterin da angetreten war. Von Gabriel Fauré folgte das En Priére , die Sonate in E- Moll von Johan Sebastian Bach und sein Solo Trio in C-Moll für Orgel für das Christina Dürr an die große Orgel wechselte die ein ganz anderes Musikgefühl vermittelte.

Erst hatte man das Gefühl im Adagio ein einsames Instrument zu hören das in getragenen Passagen dem Gefühl Platz gab, dass Musik auch Traurigkeit zum Ausdruck bringt. Das Allegro war dann wie eine Rückführung in die Gemeinschaft der Musizierenden. Und als dann mit dem Concerto in C-Dur von Vivaldi die zwei Flöten wieder dazu kamen war der Abschluss des Konzertes für alle Zuhörer wie ein Geschenk für die Sinne. Der Auftritt endete wieder im unteren Kirchenraum und der Beifall nach der Zugabe von ganzem Herzen verdient.

Manfred Schubert

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