Kampf um die Spitze

Im letzten Wettkampf der laufenden Saison muss die Turngemeinschaft Allgäu am morgigen Samstag, 5. Dezember, beim Spitzenreiter der Regionalliga Süd, der KTV Straubenhardt II antreten.

Das Duell zwischen dem bisher unbesiegten Team von Straubenhardt und dem Tabellenzweiten, der TGA, verspricht sehr spannend zu werden. Beide Mannschaften streben den 1. Platz an. Ein Sieg in Straubenhardt würde für die TGA die sichere Teilnahme am Ligafinale in Limburg am 12. Dezember bedeuten. Bei einer Niederlage könnte die TGA noch auf dem undankbaren 3. Platz landen, wenn gleichzeitig die KTV Heilbronn gegen den MTV Ludwigsburg deutlich gewinnt. Denn nur die beiden ersten Plätze berechtigen zur Teilnahme um den Aufstieg in die 2. Turnbundesliga. Straubenhardt besitzt in seinen Reihen sowohl starke Gerätespezialisten als auch hervorragende Allrounder. Mit Roman Janetzko, Frederic Ritter, Achim Wackenhut und Dirk Walterspacher haben sie vier universal einsetzbare Kunstturner. Ihnen kann die TGA Lukas Schlotterer, Artjem Weimer und Vitaly Kardashov gegenüberstellen. Taktisches Geschick Darüber hinaus muss die TGA-Mannschaftsführung ihr taktisches Geschick voll ausspielen, wenn man gewinnen will. Weimer konnte beim letzten Heimwettkampf brillieren. Er wird sicherlich mit viel Selbstvertrauen in die Duelle gehen. Bei Schlotterer und Kardashov wird sich die Ausgangssituation ebenfalls gebessert haben. Schlotterer war beim letzten Heimwettkampf durch seine Erkältung noch etwas belastet und Kardashov hatte mit gebrochenem Finger geturnt. In Straubenhardt muss die TGA über sich hinauswachsen. Die Nervenstärke der Athleten wird ausschlaggebend für den Erfolg sein. Für die Allgäuer heißt es konzentriert und zielbewusst an die Geräte zu gehen. Das Team um Kapitän Uli Benker wird in ihrer stärksten Besetzung antreten.

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