Kein Abriss

Der Ausschuss für Technik und Immobilien des Gemeinderates hat in seiner ersten Sitzung mit acht gegen drei Stimmen abgelehnt, vorläufig Abbrucharbeiten in der Hofstatt vornehmen zu lassen. Erst müssten genaue Planungen und Termine für die weitere Entwicklung „Altstadt Süd“ auf den Tisch kommen.

Bürgermeister Rainer Magenreuter hatte zunächst vorgeschlagen, zumindest das Gebäude Hofstatt 1 abreißen zu lassen, da es in einem so desolaten Zustand ist, dass so direkt im Stadtkern gelegen damit wahrhaftig kein Staat zu machen sei. Die Gebäude Hofstatt 1 und 7 sind inzwischen in städtischem Besitz. Claus Fehr als zuständiger Sachbearbeiter bezifferte die für den Abbruch anfallenden Kosten mit 25000 Euro und 5000 Euro für die dann fällige Sanierung des freigelegten Giebels des Nebengebäudes. Zunächst aber wird, so Fehr, erst einmal ein wenig Kosmetik an dem Gebäude betrieben. Nötig ist das nach seiner Meinung auf jeden Fall. In dem Gebäude Hofstatt 7 könnte vorläufig die Jugendmusikschule mit Proberäumen unterkommen.

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