1. kreisbote-de
  2. Lokales
  3. Kempten

Es tut sich wieder was

Erstellt:

Kommentare

null
Wie angekündigt haben am Montag die Arbeiten am „großen Loch” begonnen. © Matthias Matz

Kempten – Warum die Stadt Kempten als Gläubiger bei der Ritter&Kyburz GbR, Besitzer der großen Baugrube gegenüber des Forum Allgäu, kein Geld eintreiben kann, wollte Stadtrat Dr. Philipp Jedelhauser (UB/ödp) am Donnerstag im Stadtrat wissen – und bekam keine Antwort.

Würde sie zu möglichen anderen Gläubigern etwas sagen, so Baureferentin Monika Beltinger, bewege sie sich im Bereich des Tatbestands der Kreditgefährdung. Daher kein Kommentar. Mitteilen konnte sie den Stadträten aber, dass das Amtsgericht Kempten die von Investoren-Anwalt Thomas van der Heide eingelegten Rechtsmittel gegen die Zwangsverwaltung (der Kreisbote berichtete) abgelehnt habe. 

 Kein Wertverlust 

Befürchtungen Jedelhausers, das Grundstück habe durch das dort geltende Verbot von Einzelhandel möglicherweise an Wert verloren, widersprach sie. Durch den Bebauungsplan sei keine Wertminderung entstanden. „Es geht um eine Gewinnerwartung, die jemand hatte, die aber nicht eingetreten ist.“ Unterdessen sollte am Montag wie berichtet mit den Ende vergangener Woche angekündigten Sicherungsmaßnahmen am „großen Loch“, die der unlängst bestellte Zwangsverwalter in Auftrag gegeben hat, begonnen worden. „Als erster Schritt muss das in der Grube befindliche Wasser abgepumpt werden“, so Baureferentin Beltinger. Seit Anfang der Woche werde dazu von der Mozartstraße aus Material (Aushub, Bauschutt) abgefahren, um Zugang zur Baugrube von dieser Seite zu haben und die Baustelleneinrichtung herstellen zu können. Dazu sei die Sperrung der Mozartstraße bis mindestens Mitte dieser Woche notwendig. 

Anschließend wird laut Beltinger die Wasserhaltung aufgebaut und das Wasser abgepumpt. „Erst danach können die Ankerköpfe durch Netze gesichert und die Horizontalaussteifung unten in der Baugrube erstellt werden“, so die Baureferentin weiter.

Matthias Matz

Auch interessant

Kommentare