Keine einfache Geburt

Nach langer und schwieriger Arbeit fand am vergangenen Donnerstag die Geburtsfeier des JA-Mobils statt. Das „JA“ steht hierbei sowohl für Jugendarbeit als auch für das Wort „ja“ um die Freude, die dieses Projekt bringen soll zu verdeutlichen.

Rund drei Monate arbeitete die Projektleiterin Michaela Hampl, Pädagogische Mitarbeiterin des Projekts MoJa, mit zwölf Jugendlichen und drei Bauarbeitern an dem Bauwagen für die Jugendlichen Kemptens. Es wurde der Boden verlegt und gestrichen, Möbel wurden aufgebaut und einige erfahrene Jugendliche besprayten den Bauwagen in den schönsten Mustern und Farben. Das JA-Mobil ist ein neuer Bestandteil von Mobiler Aufsuchender Jugendarbeit und soll den Jugendlichen einen Platz bieten, an dem sie sich treffen und wohl fühlen können. Momentan steht es am Jugendhaus Sankt Mang, wo es auch entstanden ist. Allerdings wird das Gefährt künftig seine Standorte oft wechseln, beispielsweise nach Thingers, damit alle Jugendlichen Kemptens die Möglichkeit haben sich in dem Bauwagen zu entspannen. „Ich wünsche mir, dass zum JA-Mobil ganz viele Jugendliche ja sagen, da gehen wir hin, und die Bürgerinnen und Bürger Sankt Mangs ebenfalls ja sagen, wenn es in ihrem Gebiet steht.“ sagte Regina Liebhaber, Vorsitzende des Stadtjugendrings und Jugendbeauftragte des Stadtrats. Das JA-Mobil ist ein „Stärken vor Ort“-Projekt und wurde auch dadurch finanziert. Die Beteiligten zeigten bei der Vorstellung große Begeisterung und besonders die zwölf Jugendlichen, die an dem Projekt gearbeitet haben, waren zurecht Stolz auf sich.

Meistgelesen

Babys der Woche im Klinikum Kempten
Babys der Woche im Klinikum Kempten
Eröffnung der "MangBox" in Kempten
Eröffnung der "MangBox" in Kempten
Das „Große Loch“ im Fernsehen
Das „Große Loch“ im Fernsehen
Erlebnistag im Grünen Zentrum
Erlebnistag im Grünen Zentrum

Kommentare