Keine Schönfärberei

Seit zwei Tagen ist die SinnLeffers-Filiale nun dicht. Laut Pressesprecher Joerg Nolte sollten eigentlich alle 55 Mitarbeiter der Filiale auch weiterhin in Lohn und Brot sein – ein Irrtum, wie sich jetzt herausgestellt hat. Tatsächlich haben bisher nämlich nur zehn Mitarbeiter eine neue Stelle.

„Das war eine Fehlinformation“, entschuldigte sich Nolte vergangene Woche beim KREISBOTE. Er habe die interne Information bekommen, dass die Mitarbeiter der SinnLeffers-Häuser in Frankfurt und Kempten versorgt seien und diese dann ungeprüft weitergegeben. „Wir wollten damit keine Schönfärberei betreiben“, beteuerte er. Tatsächlich hätten nur zehn Mitarbeiter bereits eine neue Arbeitsstelle. Diese Zahl bestätigte auch Daniela Drechsler vom SinnLeffers-Betriebsrat. Die Zehn seien allesamt Verkäufer, die in anderen Geschäften untergekommen seien. Darunter seien auch die Azubis des Hauses. Dass die Lehrlinge ihre Ausbildung weitermachen können, sei vor allem der Verdienst des Betriebsrates. „Von Hagen ist da nicht gekommen“, kritisierte sie. In Hagen hat die Firma SinnLeffers ihren Sitz.

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