Keine Sportwagen aus Leubas

Ein Porschehaus vor den Toren von Leubas ist vom Tisch. In der vergangenen Woche haben Bauausschuss und Stadtrat einstimmig die entsprechende Sonderbaufläche im Flächennutzungsplan (FNP) wieder als Mischgebiet deklariert. Der Investor, das Autohaus Seitz, sucht derzeit einen neuen Standort. Wohin das Porschehaus kommen soll, steht noch nicht fest.

„Der Investor hat den Standort fallen gelassen“, erklärte Baureferentin Monika Beltinger am Donnerstags im Stadtrat. Seitz stehe derzeit in Verhandlungen über einen neuen Standort. Zum derzeitigen Stand der Dinge wollte Geschäftsführer Jörg Seitz auf Anfrage des KREISBOTE jedoch nicht Stellung nehmen. Die Leubaser Fläche soll nun wieder ein Mischgebiet werden, indem sowohl Gewerbe als aus Wohnhäuser sich ansiedeln sollen. Auch den Lärmschutz für etwaige zukünftige Wohnungen sieht der FNP vor. Rechtskräftig wird der Flächennutzungsplan allerdings erst im Sommer werden, vorher wird er noch einmal zwei Wochen lang ausliegen, sodass Behörden und Öffentlichkeit Einwände vorbringen können. Einwände hatten bei der bisherigen Auslegung das Amt für Umwelt- und Naturschutz sowie das Wasserwirtschaftsamt. Die mahnten an, das einige Altlastenflächen bisher zu klein oder gar nicht als solche vermerkt sind. Die Abgrenzungen der Reststoffdeponie Ursulasried und des ehemaligen Wankmillergeländes müssten korrigiert werden. Die ehemalige Mülldeponie an der Grenze zu Lauben müsse man neu hinzunehmen. Diesen Einwänden hat das Baureferat nun Folge geleistet.

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