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4.000 Kritiker der Coronapolitik demonstrieren in Schwaben

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Demonstration bei Dunkelheit mit Nebel und Einsatzkräften
Auch am gestrigen Montag, 3. Januar, gab es wieder Demonstrationen in Schwaben gegen die Corona-Politik. © Symbolfoto: PantherMedia/ zeferli@gmail.com

Polizeipräsidium Schwaben Süd/West - Erneut demonstrierten am Montag Kritiker der Corona-Politik in mehreren Städten. Die Polizei schätzt die Teilnehmerzahl insgesamt auf 4.000 Personen.

Zahlenmäßig fanden die größten Versammlungen von Kritikern der Corona-Politik in Ulm/Neu-Ulm mit rund 1.500 Personen, in Memmingen mit circa 600 und in Krumbach mit etwa 500 Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmern statt. In Mindelheim und Kempten nahmen je rund 400 beziehungsweise 300 Personen teil. Bei zwei angezeigten Gegenversammlungen in Kempten und Memmingen fanden sich rund 100 Teilnehmer ein.

Einsatzkräfte stellten in 16 Städten im Zuständigkeitsbereich Versammlungen fest.

Die Bandbreite reichte dabei von angemeldeten stationären Versammlungen bis hin zu nicht angemeldeten Aufzügen. Die Polizei setzte insbesondere dort Einsatzschwerpunkte, wo es in der Vergangenheit zu Verstößen beispielsweise gegen Allgemeinverfügungen kam, die Versammlungsteilnehmer in größerem Ausmaß für Verkehrsbehinderungen sorgten oder sich nicht an Mindestabstände oder die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung hielten.

Insgesamt leitete die Polizei mehr als 50 Verfahren ein, die Mehrzahl davon wegen Verstößen gegen die erlassenen Allgemeinverfügungen oder die Maskenpflicht, so die Pressemeldung. Von mehreren Dutzend weiteren Personen stellten die Einsatzkräfte die Identitäten fest oder erteilten Platzverweise. Vereinzelt kam es auch zu Widerstandshandlungen gegen polizeiliche Maßnahmen, ein Beamter wurde leicht verletzt. Auch werden weitere Ermittlungen nach den verantwortlichen Versammlungsleiterinnen und -leitern der nicht angezeigten Versammlungen folgen.

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