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Corona kann dem traditionellen Silvesterlauf in Kempten nichts anhaben

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Von: Jörg Spielberg

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Start- und Zielbereich des Silvesterlaufes waren auch heuer wieder im Illerstadion. Das Teilnehmerlimit von insgesamt 2.000 Läufern wurde erreicht. In der Mitte der Zweitplatzierte René Höchenberger im Zehn-Kilometer-Lauf der Männer. © Bärbel Fuchs

Kempten – „Wir werden in jedem Fall das Teilnehmerlimit von insgesamt 2.000 zugelassenen Startern erreichen“, sagt der Veranstalter des AÜW/Georg Hieble Silvesterlaufs.

„Die Allgäuer Laufsportfreaks nehmen unser coronabedingtes Angebot eines Einzelrennens bestens an“, weiß Veranstalter Joachim Saukel zu berichten. Bereits im vergangenen Winter gab es den Silvesterlauf als Einzelrennen, ohne den bis dahin so spektakulären Massenstart im Illerstadion. In einem Zeitfenster vom 1. Weihnachtsfeiertag bis Heilig Drei Könige konnten Ausdauersportler den fünf Kilometer langen Rundkurs mit Start und Ziel vor der Tribüne des Illerstadions bestreiten. Dabei konnten die Laufsportler zwischen der fünf oder der zehn Kilometer langen (zweimaliges Durchlaufen des Rundkurses) Distanz wählen.

Der eigentliche Ablauf des Rennes funktionierte vollautomatisch. Die Zeitnahme startete, wenn die Läufer mit sichtbarer Startnummer und Transponder die Lichtschranke beim Durchlaufen aktivierten, im weiteren Verlauf wurde eine Zwischenzeit am Wendepunkt am Seggersbogen und schlussendlich beim Zieleinlauf genommen.

Fünf Versuche

Was den AÜW/Georg Hieble Silvesterlauf als Einzelrennen so besonders macht: Jeder Läufer durfte bis zu fünfmal an den Start gehen. Am Ende floss die jeweilige Bestzeit in die Gesamtwertung ein. Spannung unter den Teilnehmern schaffte zudem die Online-Live-Ergebnisliste. Täglich konnten die Teilnehmer ihre Laufzeiten und Platzierung mit denen der anderen Sportler im Internet vergleichen und im Anschluss versuchen, sich durch einen besseren Lauf noch weiter nach vorne im Ranking zu bringen.

„Das schafft weitere Spannung und wird von den Teilnehmern als Ansporn empfunden“, sagt Saukel. „Der AÜW/Georg Hieble Silvesterlauf wird von den Teilnehmer somit trotz fehlenden Massenstarts als richtiger Wettbewerb wahrgenommen und es gab bisher ausschließlich positive Rückmeldungen“, berichtet der Veranstalter.

Neue Familienwertung

Heuer konnten sich die Teilnehmer entweder einzeln oder als Team anmelden. Neu war in diesem Jahr die Möglichkeit für Kinder unter 12 und 14 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil an den Start zu gehen und eine Familienwertung zu „erlaufen“. Das Mindestalter für diesen neuen Wettbewerb betrug zehn Jahre.

Für alle Teilnehmer des diesjährigen AÜW/Georg Hieble Silvesterlaufs bestand die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen, bei dem es einen professionellen Sportlercheck und regenerative Sportmassagen zu gewinnen gab. Jeder, der im Zieleinlauf eine gekennzeichnete Lichtschranke überquerte, wurde von der dort befindlichen Fotobox fotografiert und nahm nach Hochladen seines Fotos mit einem entsprechenden Hashtag auf Instagram an der Verlosung teil. Bis zum 4. Januar waren 1.978 Teilnehmer aus 22 Nationen gemeldet, davon 1216 männliche und 762 weibliche Starter.

Bei den Einzelwertungen ergaben sich bis zum 5. Januar die folgenden Ergebnisse:

• Zehn Kilometer Männer: 1. Platz Kevin Key, Laufsport saukel b_faster 0:31:30 | 2. Platz René Höchenberger, endless local Running Team 0:31:46 | 3.Platz Johannes Hildebrand, Allgäu Outlet Raceteam, 0:32:09 ||

• Zehn Kilometer Frauen: 1. Platz Madlen Kappeler, Laufsport Saukel b_faster 0.36:30 | 2. Platz Jana Legler, endless local Running Team 0:38:04 | 3. Platz Maria Elisa Legelli, Füssen 0:38:52 ||

• Fünf Kilometer Männer: 1. Platz Simon Pulfer, Allgäu Outlet Raceteam 0:15:25 | 2. Platz Tobias Prater, Laufsport Saukel b-Faster 0:15:28 | 3. Platz Dominik Stadelmann, ASV Hegge, 0:15:42 ||

• Fünf Kilometer Frauen: 1. Platz Madlen Kappeler, Laufsport Saukel b_faster 0:17:35 | 2. Platz Carola Dörries, SCOTT Deutschland 0:17:35 | 3. Platz Jana Legler, endless local Running Team 0:18:22

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