Saisoneröffnung unter erschwerten Bedingungen

Wann dürfen im Cambomare auch die Kleinen wieder planschen?

Ein Mädchen mit Schwimmflügeln in einem Schwimmbecken hält sich am Beckenrand fest und schaut den Betrachter an, ihre Augen lächeln.
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Ein Weilchen müssen sich kleine Badenixen noch gedulden, dann öffnet auch das Planschbecken im Cambomare für die Sommersaison.
  • VonAntonia Knapp
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Kempten - Nach einem Winter ohne Hallenbadbesuche und einem kühlen Frühling hat auch in Kempten der Sommer begonnen, die Inzidenzwerte sind deutlich gesunken und das Freibad darf öffnen, wenn auch unter Auflagen. Doch es wird noch ein paar Tage dauern, bis die kleinen Badegäste im Cambomare nicht mehr mit verdrossener Schnute vor einem gesperrten Kinderplanschbecken auf dem Trockenen stehen.

„Technisch ist alles vorbereitet“, versichert Bernhard Dengel, Leiter der Abteilung Bäder beim Kemptener Kommunalunternehmen (KKU). Er und sein Team haben sich entschieden, die verschiedenen Bereiche des Freibads „schrittweise“ zu öffnen. Denn als die Inzidenz fiel, wollten sie zunächst abwarten, ob die Werte „konstant niedrig bleiben“, bevor sie mit teils erheblichem technischem Aufwand den kompletten Betrieb wieder hochfahren.
Seit einigen Tagen können sich die Besucher wieder auf der Breitenrutsche vergnügen, auch der Beachvolleyplatz, der Fußballplatz und der Wasserspielplatz laden wieder zum Sporteln und Spielen ein.
Die Pumpe auf dem Spielplatz spuckt allerdings im Moment noch kein Wasser aus, wird aber ab kommenden „Donnerstag oder Freitag“ wieder zum nassen Sommervergnügen beitragen. Dann, am 1. oder 2. Juli, dürfen sich die kleine Wasserratten auch endlich wieder im Kinderplanschbecken tummeln.
Bis dahin ist „die Beprobung“ des Badewassers im Labor abgeschlossen und hat – aller Voraussicht nach – ein einwandfreies Ergebnis erbracht. Allein die Inbetriebnahme dieses Beckens bedarf einer Vorbereitungszeit von zwei bis drei Wochen, erklärt Dengel.

Die Frage, wie sich die Pandemie weiterentwickeln wird und sich das Infektionsrisiko im Cambomare so gering wie möglich halten lässt, bereitet auch ihm Sorgen: Ob auf der Liegewiese oder im Wasser, auf zehn Quadratmetern sei maximal ein Badegast zulässig und das sei besonders im Planschbecken nur „schwer kontrollierbar“.

Dennoch, als absehbar war, das auch die Kinder im Freibad bald wieder auf ihre Kosten kommen, habe er auf der Liegewiese tagelang „jeden, der ein Kind auf dem Arm hatte“, angesprochen, um schon mal ein wenig Vorfreude zu verbreiten. Denn „wir brauchen jetzt alle positive Energie“, findet der Familienvater.

Antonia Knapp

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