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Das ist neu bei 2Gplus und den Quarantäne-Regeln

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Drei Spritzen Coronavirus Auffrischungsimpfung Boosterimpfung Covid19
Mit einer Booster- bzw. Auffrischungsimpfung entfällt nun die Testpflicht bei 2Gplus. © Symbolbild: PantherMedia: Elisabeth Cölfen

Bayern - Seit dieser Woche gelten Erleichterungen für Menschen mit Auffrischungsimpfung bei 2Gplus. Auch die Quarantäne verkürzt sich angesichts der Omikron-Variante.

Nach wie vor gilt für den Restaurantbesuch in Bayern die 2G-Regel. Und für Kultur-, Freizeit- und Sportangebote in Innenräumen gilt weiterhin das schärfere 2Gplus. 2Gplus bedeutet, Genesene und „vollständig Geimpfte“ (zweifache Impfung) müssen zusätzlich einen negativen Coronatest vorweisen, wenn sie beispielsweise ins Theater gehen möchten.
Das bayerische Kabinett hat nun jüngst einige Befreiungen von dieser Testpflicht auf den Weg gebracht.

Für wen gilt eine Befreiung von der Testpflicht bei 2Gplus?

- Sobald jemand die Booster-Impfung („dritte Impfung“) erhalten hat, muss er sich bei 2Gplus nicht testen lassen. Dies gilt bereits direkt, nachdem die dritte Spritze gesetzt wurde.

- Mit den Geboosterten gleichgestellt sind Menschen, die nach einer zweifachen Impfung von einer Corona-Infektion genesen ist. Wie Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) sagt, können Genesene ihr positives PCR-Testergebnis vorzeigen, und so beweisen, dass sie mit COVID19 infiziert waren. Auch wenn der Zeitpunkt einer Infektion zwischen oder vor zwei Impfungen lag, gilt die betroffene Person als geboostert.

Diese Ausnahmen gelten nicht für den Besuch von Altenheimen oder Krankenhäusern. Auch hier müssen Geboosterte einen negativen Test vorweisen. Die meisten Häuser haben derzeit jedoch ein generelles Besuchsverbot ausgerufen.

Kürzere Quarantäne-Zeiten

Positiv getestete Personen müssen ab Symptombeginn, bzw. ab dem Tag des positiven Testergebnisses für zunächst zehn Tage in Quarantäne. Frühestens nach sieben Tagen besteht die Möglichkeit einer Freitestung mittels PCR- oder Schnelltest. Spätestens nach zehn Tagen endet die Quarantäne, so meldet das Landratsamt Oberallgäu.

Enge Kontaktpersonen, die mit einer positiv getesteten Person im gleichen Haushalt leben, müssen sich ebenfalls ab Symptombeginn bzw. Testtag für zehn Tage in Quarantäne begeben. Auch hier ist eine Freitestung frühestens ab dem siebten Tag möglich. Tritt im Haushalt ein weiterer Corona-Fall auf, hat das keine Auswirkungen auf die Dauer der Quarantäne von Kontaktpersonen. Diese wird nicht pro neuem Fall verlängert.

Für enge Kontaktpersonen außerhalb des Haushalts gilt die zehntägige Quarantäne ab dem Datum des letzten Kontakts mit der infizierten Person. Auch hier ist eine Freitestung frühestens ab dem siebten Tag möglich.

Wer enge Kontaktperson einer mit Omikron infizierten Person ist, muss sich derzeit auch dann noch in Quarantäne begeben, wenn er geimpft oder genesen ist.

Enge Kontaktpersonen von SchülerInnen und Kindergartenkindern müssen sich ebenfalls ab dem Tag des positiven Tests (gilt für Haushaltsmitglieder) oder ab dem Tag des letzten Kontakts (für Nicht-Haushaltsmitglieder) in Quarantäne begeben. Frühestens ab dem fünften Tag kann die Quarantäne mittels PCR oder Schnelltest verkürzt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kontakt im Haushalt oder in einer Einrichtung stattfand. Für LehrerInnen und ErzieherInnen, die Kontakt zu Infizierten Kindern und/oder Jugendlichen hatten, gibt es die Möglichkeit zur Freitestung nach fünf Tagen nicht – sie können sich frühestens nach sieben Tagen freitesten.

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