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Die Harmoniegesellschaft in Kempten

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Von: Christine Tröger

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Ullrich Kremser (v.li.) an Stadtarchivar Dr. Franz-Rasso Böck und OB Thomas Kiechle in Kempten
Ein größeres Konvolut von u.a. Rechnungsbüchern, Mitgliederlisten, Satzungen zur „Harmonie“ übergab Ullrich Kremser (v.li.) an Stadtarchivar Dr. Franz-Rasso Böck und OB Thomas Kiechle. © Tröger

Kempten – Der „Dachbodenfund“ über die Harmoniegesellschaft bezieht neue Heimat im Kemptener Stadtarchiv.

Angetan waren Stadtarchivar Dr. Franz-Rasso Böck und Oberbürgermeister Thomas Kiechle nicht nur vom einwandfreien Zustand des „Dachbodenfundes“. Was Ullrich Kremser beim Ausräumen seiner Planenfabrik, die 2019 nach 213-jähriger Existenz aufgegeben wurde, in der Eberhardstraße zufällig entdeckt hat, konnte er nun offiziell an die Stadt übergeben: Kistenweise Unterlagen zur 1805 als Lesegesellschaft gegründeten „Harmonie“. Beeindruckt zeigte sich Kiechle auch über die Mitglieder – „alles begüterte Leute über Generation“. Eine Besonderheit, auf die Böck hinwies: Der stiftsstädtische Verein habe von Anfang an auch reichsstädtische Kemptener zugelassen. Kremsers Großonkel Wilhelm Kremser war einer der letzten Vorstände des fast 150 Jahre bestehenden Vereins.

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